Guten Tag zusammen,
ich lerne seit meiner Pensionierung sowohl Englisch als auch Spanisch – hauptsächlich für geschäftliche Korrespondenz, die ich noch gelegentlich führe. Täglich trainiere ich meine Aussprache mit verschiedenen Online-Übungen, und englische Kreuzworträtsel helfen mir sehr beim Vokabelaufbau.
Nun stehe ich vor einer Entscheidung, die mich schon länger beschäftigt: Reicht es, konsequent eine App wie Babbel oder Duolingo zu nutzen – also täglich vielleicht 20 bis 30 Minuten – oder sollte ich zusätzlich einen strukturierten Sprachkurs belegen? Meine Volkshochschule bietet im Herbst wieder Spanisch-Kurse an, einmal pro Woche zwei Stunden. Jetzt im Juni, wo ich ohnehin mehr Zeit habe und weniger Termine, überlege ich, ob ich diese Zeit nutzen sollte, um mir einen guten Grundstock anzueignen, bevor der Kurs startet.
Meine konkrete Frage: Ergänzen sich App und Kurs sinnvoll, oder arbeiten die beiden Methoden eher gegeneinander – unterschiedliche Vokabellisten, verschiedene Grammatikansätze? Und gibt es Erfahrungen, ob Apps für ältere Lernende genauso gut funktionieren wie für Jüngere? Ich bin durchaus diszipliniert und lernbereit, aber ich möchte meine Zeit und auch das Kursgeld nicht verschwenden.
Für jeden Erfahrungsbericht bin ich dankbar.
Mit freundlichen Grüßen,
Helmut