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Aktiver vs. passiver Wortschatz – wie nutze ich das beim Lernen von 3 Sprachen?

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MaikSchmidt
Beiträge: 1
Themenstarter
(@maikschmidt)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#94]

Moin zusammen, ich bin gerade beim Aufbau von Portugiesisch, Spanisch und Norwegisch und merke immer wieder, dass ich vieles verstehe, aber nicht aktiv nutzen kann. Heute habe ich ein portugiesisches Video geschaut und die meisten Wörter erkannt – konnte aber keinen vernünftigen Satz selbst bilden.

Meine Frage: Gibt es einen Unterschied zwischen aktivem und passivem Wortschatz, und falls ja – wie nutze ich das beim Lernen? Lohnt es sich, gezielt darauf zu achten, welche Wörter ich aktiv beherrschen soll und welche einfach nur verstehen muss?

Ich habe wenig Zeit in der Woche (Vollzeit arbeitet, lernen nur in der Freizeit), deswegen will ich nicht sinnlos Energie verschwenden. Falls aktiver Wortschatz anders trainiert werden muss als passiver – wie mach ich das effizient mit so wenig Zeit? Und kann ich das für alle drei Sprachen gleichzeitig umsetzen, oder wird das zu viel?

Freue mich auf Erfahrungen von euch!


1 Antwort
Marlies68
Beiträge: 2
(@marlies68)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Hallo Maik S., das kennst du sicher – man versteht alles, sitzt dann aber da und bringt selbst kaum was raus. Das ist ganz normal!

Der Unterschied zwischen aktivem und passivem Wortschatz ist wirklich wichtig. Passiv heißt: du erkennst ein Wort wenn du es hörst oder siehst. Aktiv heißt: du kannst es selbst produzieren, spontan, unter Druck. Und ja, man muss das getrennt trainieren.

Mein Tipp für dich mit wenig Zeit: such dir pro Woche vielleicht 10-15 Wörter aus, die du wirklich aktiv brauchst – alltägliche Sachen, die du oft sagen würdest. Und dann: laut sprechen! Sätze bilden, aufschreiben, vor dem Spiegel reden. Das fühlt sich anfangs komisch an, funktioniert aber richtig gut.

Bei drei Sprachen gleichzeitig würde ich ehrlich sein – das ist ambitioniert. Vielleicht eine Sprache etwas mehr priorisieren und die anderen eher passiv halten, bis du mehr Zeit hast. Kleine Erfolgserlebnisse motivieren mehr als zu viel auf einmal!


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