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Theorie vs. Praxis beim Sprachenlernen - womit habt ihr angefangen?

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Hildegard_52
Beiträge: 0
Themenstarter
(@hildegard_52)
New Member
Beigetreten: Vor 9 Stunden
[#85]

Liebe Sprachlern-Gemeinde,

seit ich im Ruhestand bin, habe ich endlich Zeit für meine lang gehegten Träume. Eine davon ist es, neue Sprachen zu lernen - momentan beschäftige ich mich intensiv mit Italienisch und Französisch über verschiedene Apps. Was mich dabei fasziniert, ist wie unser Gehirn diese komplexen Systeme verarbeitet und speichert.

Nun stehe ich aber vor einer grundsätzlichen Frage, die mich schon länger beschäftigt: Sollte ich systematisch mit Grammatikregeln beginnen - also erst die Struktur verstehen, bevor ich spreche? Oder ist es besser, direkt mit praktischen Übungen und Sprechen anzufangen, auch wenn ich die Regeln dahinter noch nicht vollständig durchdringe?

Ich merke, dass mein Kopf als Rentnerin anders funktioniert als früher in der Schule. Manchmal denke ich mir, dass ich die Zeit jetzt nutzen sollte, um wirklich systematisch vorzugehen. Andererseits höre ich oft, dass man eine Sprache nur durch Sprechen lernt.

Wie habt ihr das gemacht? Welcher Ansatz hat bei euch besser funktioniert? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen und Tipps!


1 Antwort
Marcus K.
Beiträge: 5
(@codetalk_37)
Active Member
Beigetreten: Vor 6 Tagen

Hey!

Interessante Frage, die mich auch lange beschäftigt hat. Ich hab beide Ansätze ausprobiert und bin mittlerweile zu einem Mix gekommen, der für mich funktioniert.

Bei Business-Englisch bin ich anfangs sehr strukturiert vorgegangen - Grammatik, Regeln, systematischer Aufbau. Das war auch sinnvoll, weil ich ja hauptsächlich schriftlich kommunizieren musste und da sind korrekte Strukturen wichtig. Bei Französisch hab ich dann aber erstmal einfach drauf los gelernt, viel gehört und nachgeplappert.

Mein Eindruck: Grammatik gibt dir ein solides Fundament, besonders wenn du wie ich viel schreibst oder komplexere Sachverhalte erklären musst. Aber ohne praktische Anwendung bleibt das alles sehr trocken und du entwickelst kein Sprachgefühl.

Was bei mir gut funktioniert hat: Ich lerne parallel - also nutze Apps wie Babbel oder Busuu für den systematischen Teil und höre nebenbei Podcasts oder schaue Netflix auf Französisch. So bekomm ich beides mit und kann das Gelernte direkt anwenden.

Gerade im Rentenalter hast du ja den Luxus, beides auszuprobieren und zu schauen was dir mehr liegt. Ich würde sagen: Probier einfach beide Wege aus!

Ich hab da gute Erfahrungen gemacht mit einer kostenlosen Demoversion, die Theorie und Praxis gut kombiniert. Ein Kollege hat mir das empfohlen, als ich ähnlich unsicher war wie du. Kannst ja mal reinschauen und testen, ob der Ansatz zu dir passt. Zur Demoversion


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