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Wie übt man Begrüßung und Vorstellung auf Schwedisch sinnvoll?

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Martina K.
Beiträge: 15
Themenstarter
(@martina74)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#31]

Hallo zusammen,

nachdem mein Mann und ich uns vorgenommen haben, diesen Sommer endlich Schwedisch anzugehen (wir fahren im August nach Schweden), stehe ich gerade bei den absoluten Grundlagen: Begrüßung und sich vorstellen.

Ich hab jetzt schon ein paar Sätze zusammen, zum Beispiel:
- Hej, jag heter Martina.
- Var bor du? / Jag bor i Tyskland.
- Hur mår du? / Bra, tack!

Mein Problem ist aber: Wenn ich das laut sage, bin ich mir nie sicher ob das klingt wie es soll. Lesen kann ich die Sätze halbwegs, aber aussprechen... keine Ahnung ob das für einen Schweden verständlich wäre.

Ich frage mich auch, welche Sätze wirklich wichtig sind für eine erste Vorstellung und welche man als Anfänger erstmal weglassen kann. Ich hab jetzt eine Liste mit gefühlt 30 Phrasen und weiß nicht wo anfangen. Ist "Vad heter du?" zum Beispiel genauso gebräuchlich wie "Vad är ditt namn?" oder klingt das eine komisch?

Und wie habt ihr das geübt? Einfach vor dem Spiegel reden? Mit jemandem per Video? Ich bin da leider etwas schüchtern was sowas angeht.

Freue mich über jeden Tipp!


2 Antworten
Markus L.
Beiträge: 7
(@techsprachprofi)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich kenn das Gefühl, zu viele Phrasen gleichzeitig und dann kommt man gar nicht ins Üben rein. Ich hab dazu mal was in dem Thread Nach 3 Monaten Duolingo immer noch ratlos bei echten Gesprächen? geschrieben – im Kern: weniger ist am Anfang wirklich mehr.

Zu deiner konkreten Frage: "Vad heter du?" ist die komplett normale Alltagsform, die du benutzen solltest. "Vad är ditt namn?" klingt etwas formeller, fast wie auf einem Formular – das wirst du im Urlaub kaum brauchen. Also erstmal weglassen.

Für die Aussprache empfehle ich Forvo (forvo.com) – da sprechen echte Muttersprachler einzelne Wörter und Phrasen. Einfach die Sätze die du hast Stück für Stück dort nachschlagen und mehrfach anhören, dann nachsprechen. Vor dem Spiegel klingt vielleicht komisch, hilft aber tatsächlich weil man sieht ob die Mundstellung stimmt.

Eine schlanke Kernliste für Vorstellung würde ich so definieren: Begrüßung (Hej), Name nennen, Herkunft, vielleicht Alter und ein kurzes Danke/Bitte. Alles andere kommt dann mit der Zeit.


Antwort
Helmut K.
Beiträge: 20
(@helmut_1951)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Also ich bin da etwas anderer Meinung als TechSprachProfi was das Üben angeht – Forvo ist sicher gut, aber ich finde man darf den Aspekt des einfach Drauflosredens nicht unterschätzen. Ich lerne seit ein paar Monaten auch und hab am Anfang alles zu perfekt machen wollen, das hat mich eher gebremst.

Schweden sind generell sehr nachsichtig wenn jemand es auf Schwedisch versucht, das hab ich zumindes von Leuten gehört die dort waren. Also nicht zu schüchtern sein, auch wenns holprig klingt.

Was ich selbst mache: Ich spreche die Sätze ins Handy und höre sie mir dann an. Das ist erstmal unangenehm, aber man hört Fehler die man beim Lesen übersieht. Gerade jetzt im Sommer hab ich morgens beim Kaffee eine kleine Routine draus gemacht.

Ich hab da gute Erfahrungen gemacht mit einem strukturierten Online-Kurs, der genau mit solchen Alltagssituationen wie Begrüßung und Vorstellung anfängt. Hat mir geholfen, die Aussprache von Anfang an richtig zu üben. Zum Schwedisch Sprachkurs


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