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en/ett beim Vokabellernen direkt mitlernen - wie macht ihr das?

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Petra H.
Beiträge: 6
(@petra-hoffmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Ich finde die Endungsregeln die ThomasHoffmann nennt wirklich nützlich, das wollte ich auch gerade schreiben. Ich hätte das selbst so nicht gewusst, hab das erst durch mein Lehrbuch gelernt.

Was ich noch ergänzen möchte: Beim Lernen von Sprachen hilft es mir sehr, von Anfang an strukturiert vorzugehen. Ich hab das Thema strukturiertes Lernen auch schon bei Englisch für mich durchgekämpft – Strukturiertes Lernen oder einfach drauflos - was ist bei Englisch effektiver? – und das gilt bei Schwedisch genauso.

Also: Artikel immer sofort mitlernen, Endungsregeln kennen, und wenn man unsicher ist lieber zweimal nachschauen. Ein schwedisches Wörterbuch gibt bei jedem Eintrag den Artikel an, das sollte man wirklich nutzen.


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Marco B.
Beiträge: 3
(@marco-becker)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Ich kenn das Problem, hab selbst phasenweise das Lernen ganz hingeschmissen wegen solcher Sachen – aber das war bei Italienisch, das ist nochmal eine andere Baustelle was Artikel angeht.

Bei Schwedisch würd ich sagen: die 75%-Faustregel ist eigentlich psychologisch ganz hilfreich. Wenn du ein neues Wort siehst und keine Ahnung hast, rate en – du liegst statistisch öfter richtig als falsch. Das ist natürlich kein Ersatz fürs Lernen, aber es nimmt den Druck.

Was mich persönlich weitgebracht hat: Wörter in Sätzen lernen, nicht isoliert. Statt "ett bord" lernst du den Satz "bordet är brunt" (der Tisch ist braun) – da steckt sowohl der unbestimmte als auch der bestimmte Artikel drin. So kriegst du gleich zwei Formen auf einmal. Effizienter als reine Vokabellisten meiner Meinung nach, gerade wenn man über den Sommer vorankommen will.


Antwort
Thomas H.
Beiträge: 22
(@thomashoffmann)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Ich möchte hier noch einen etwas anderen Ansatz ergänzen, weil ich finde dass die bisherigen Tipps zwar praktisch sind, aber einen wichtigen Punkt auslassen.

Es gibt tatsächlich einige Endungsregeln beim Schwedischen, die Hinweise auf den Artikel geben. Wörter auf -ing, -tion, -het, -lek, -nad sind sehr häufig en-Wörter. Wörter auf -ande, -ende, -um oder viele Tiere und Körperteile folgen häufig ett. Das ist keine 100%-Regel, aber es reduziert das blinde Auswendiglernen deutlich.

Ich hab mich früher auch gefragt ob ich mit Schwedisch oder lieber einer anderen Sprache anfangen soll (hab das mal in einem anderen Kontext diskutiert), und bei Schwedisch lohnt es sich wirklich, von Anfang an die Muster zu verstehen statt nur zu memorieren. Das zahlt sich langfristig aus.

Für den Sommer würde ich empfehlen, nicht zu viele Vokabeln auf einmal zu lernen, sondern lieber weniger aber mit festem Artikel und in einem Beispielsatz. Dann bleibt beides besser haften.


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