Hallo zusammen,
ich stehe vor einem klassischen Dilemma und würde gerne eure Erfahrungen hören. Ich will endlich mit Spanisch anfangen (schon seit Jahren vor mir hergeschoben...), aber bin mir total unsicher über den richtigen Einstieg.
Mein Problem: Ich bin von Natur aus eher strukturiert und mag es, Dinge systematisch anzugehen. Gleichzeitig höre ich überall, dass man eine Sprache nur durch Sprechen lernt. Jetzt frage ich mich - sollte ich erst die Grundlagen der Grammatik verstehen, bevor ich mich ans Sprechen wage? Oder ist das der falsche Ansatz und ich sollte gleich versuchen zu reden, auch wenn ich noch kaum was weiß?
Bei mir ist es so: Wenn ich nicht verstehe, WARUM etwas so funktioniert, kann ich es schlecht behalten. Andererseits habe ich Sorge, dass ich mich in der Theorie verliere und nie zum praktischen Sprechen komme.
Jetzt im Frühling hätte ich eigentlich gute Gelegenheiten - draußen sind wieder mehr Leute unterwegs, Sprachaustausch-Gruppen starten... aber ich traue mich nicht, weil ich noch nichts kann.
Wie habt ihr das gemacht? Seid ihr systematisch vorgegangen oder kopfüber ins kalte Wasser gesprungen? Gibt es vielleicht einen Mittelweg?
Danke für eure Tipps!