Hallo zusammen,
ich kämpfe seit Monaten mit ser und estar und es macht mich echt fertig. Theoretisch weiß ich den Unterschied - ser für dauerhafte Eigenschaften und estar für temporäre Zustände bzw. Orte. Aber sobald ich spontan sprechen oder schreiben muss, verwechsle ich die beiden ständig.
Besonders schlimm wird es bei Sätzen wie 'La mesa es/está en la cocina' oder wenn ich beschreiben will, wie jemand aussieht vs. wie er sich gerade fühlt. Als Projektmanagerin bin ich es gewohnt, komplexe Zusammenhänge zu strukturieren, aber hier versagt meine Logik komplett.
Letzte Woche beim Lesen von García Márquez bin ich wieder über diese Konstruktionen gestolpert und habe gemerkt, wie wichtig sie für das Textverständnis sind. Ich brauche dringend einen praktischen Ansatz - die Grammatikregeln kenne ich auswendig, aber das hilft mir nicht beim intuitiven Anwenden.
Habt ihr vielleicht einen Trick entwickelt, wie man das wirklich verinnerlicht? Oder Übungen, die euch geholfen haben? Ich bin für jeden Tipp dankbar!