Hallo zusammen,
ichmals eine vielleicht naive Frage von mir, aber ich frage lieber einmal zu viel als zu wenig.
Ich habe mir diesen Sommer vorgenommen, endlich ernsthaft Spanisch zu lernen. Den Anstoß gab eigentlich der Urlaub, den wir für September nach Mallorca geplant haben - da möchte ich wenigstens ein bisschen über das Touristenminimum hinauskommen. Jetzt ist Mitte Juni und es ist draußen so heiß, dass ich ohnehin nicht viel rausgehe, also eigentlich perfekte Bedingungen für ein Sommerprojekt am Schreibtisch.
Das Problem: Ich habe schon früher versucht, Sprachen mit klassischen Grammatikbüchern zu lernen, und es hat mich jedes Mal nach wenigen Wochen frustriert. Dieses trockene Durcharbeiten von Regelseiten liegt mir einfach nicht. Ich lerne lieber durch Hören, Schauen, irgendwie durch Eintauchen - ob das Podcasts sind, Serien, Gespräche oder was auch immer.
Jetzt lese ich überall unterschiedliche Meinungen. Die einen sagen, ohne Grammatikbasis kommt man nie wirklich weiter und baut sich nur falsche Muster an. Die anderen schwören auf Input-Methoden und sagen, man braucht keine explizite Grammatik, die kommt von alleine.
Was sind eure Erfahrungen? Hat jemand von euch tatsächlich ohne Grammatikbuch brauchbare Ergebnisse erreicht? Oder ist das am Ende doch nur etwas für besonders talentierte Sprachenlerner? Ich bin kein schlechter Lerner generell, aber klassische Lehrbücher sind halt wirklich nicht meins.
Freue mich über ehrliche Einschätzungen!
CineMax_1974