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Spanisch-Grammatikfehler: Steckt da Kulturelles dahinter oder nur Systematik?

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Bernhard_K68
Beiträge: 1
Themenstarter
(@bernhard_k68)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#52]

Hallo zusammen,

ich lerne seit einigen Jahren Japanisch und bin dabei immer wieder auf etwas gestoßen, das mich auch beim Thema Spanisch beschäftigt: Grammatikfehler, die Anfänger machen, sind selten nur technische Fehler. Oft steckt dahinter ein kulturelles Missverständnis über die Sprache selbst.

Beim Japanischen zum Beispiel führt falscher Gebrauch von Höflichkeitsformen nicht nur zu grammatischen Fehlern, sondern zu echten sozialen Missverständnissen. Ich frage mich jetzt: Gibt es sowas beim Spanischen auch? Also Grammatikfehler, die mehr sind als nur vertauschte Endungen – die tatsächlich etwas über unterschiedliche Weltsichten oder Kommunikationsstile verraten?

Ich denke an Sachen wie ser vs. estar – ist das wirklich nur eine Grammatikregel, oder steckt da eine andere Art drin, Zustände und Identitäten zu denken? Oder die subjuntivo-Formen – die kommen im Deutschen ja praktisch nicht vor. Macht man da als Anfänger typisch Fehler, die über reine Unkenntnis hinausgehen?

Was ich eigentlich wissen möchte: Welche Anfängerfehler im Spanischen haben euch oder anderen wirklich etwas gelehrt – nicht nur über Grammatik, sondern über die Sprache als Denksystem? Und glaubt ihr, dass klassische Kurse oder Apps das überhaupt vermitteln können, oder scheitert das schon am Format?

Bin gespannt auf eure Einschätzungen, besonders von Leuten mit etwas mehr Erfahrung.


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