Liebe Sprachlerngemeinschaft,
ich bin gerade in einer wunderbaren Situation – seit meiner Pensionierung lerne ich endlich wieder systematisch und habe mit Italienisch inzwischen solide Fortschritte gemacht. Jetzt reizt mich Spanisch sehr, auch weil die beiden Sprachen sich natürlich ähneln und ich hoffe, davon zu profitieren.
Aber ich frage mich wirklich, wo ich konkret anfangen soll. Soll ich die Grammatikstrukturen nutzen, die ich vom Italienischen kenne? Oder ist das eher hinderlich, weil ich dann unbewusst Fehler einbaue? Meine tägliche Lernroutine läuft beim Italienischen ja schon gut – ich lese kleine Texte, höre Podcasts und schreibe kurze Notizen. Kann ich das eins-zu-eins auf Spanisch übertragen oder braucht es am Anfang etwas Anderes?
Und ehrlich gesagt: Wie finde ich die richtige Balance zwischen den Sprachen, ohne dass eine die andere durcheinanderbringt? Ich bin sehr motiviert, möchte aber auch nicht leichtfertig vorgehen.
Freue mich auf Erfahrungen von anderen, die ähnliches durchleben!
Hallo Hannelore B.,
ich selbst fange gerade mit Türkisch und Dänisch neu an, also bin ich in Sachen romanische Sprachen wirklich kein Experte – aber ich finde deinen Ansatz sehr vernünftig! Von dem, was ich so gelesen habe: Der Transfer vom Italienischen sollte dir mehr helfen als schaden, zumindest am Anfang. Die Ähnlichkeiten überwiegen bei weitem.
Was deine Lernroutine angeht – warum nicht einfach ausprobieren? Du hast ja schon eine gute Struktur aufgebaut. Vielleicht erstmal die Sprachen zeitlich trennen, also nicht am gleichen Tag beides intensiv machen. Das soll helfen, damit sich die Sprachen nicht zu sehr vermischen.
Ich bin selbst noch am Herausfinden, wie ich überhaupt am besten lerne – von daher schaue ich deinen Erfahrungen gespannt zu! Solche Fragen beschäftigen mich für meine eigenen Sprachen auch gerade.
Viel Erfolg dir!