Hey zusammen,
ich bin gerade in einer interessanten Situation: Ich lerne parallel Polnisch und Dänisch und möchte jetzt auch noch Spanisch anfangen – aber ohne jegliche Vorkenntnisse in Spanisch. Die Sache ist: Polnisch und Dänisch haben beide eigene Schwierigkeiten, und jetzt frage ich mich, ob ich Spanisch noch reinpacken kann oder ob das zu viel durcheinander wird.
Bei Polnisch und Dänisch merke ich bereits, dass die Grammatik-Systeme komplett unterschiedlich ticken. Polnisch mit den Fällen, Dänisch mit der Satzmelodie – total verschieden. Und Spanisch soll ja auch noch ganz eigene Besonderheiten haben.
Meine Frage: Sollte ich warten, bis ich bei einer der beiden Sprachen weiter bin, oder kann ich Spanisch parallel starten, weil es vielleicht weniger direkt mit den beiden konkurriert? Und wenn ich starte – worauf sollte ich als kompletter Anfänger fokussieren, damit ich nicht durcheinander komme?
Wie handhabt ihr das, wenn ihr mehrere Sprachen gleichzeitig lernt? Habt ihr Tricks, die Sprachen mental zu trennen?
Hey Tomasz K.!
Ich bin zwar auch noch Anfängerin (lerne gerade Französisch und Niederländisch), aber ich hab mich mit genau dieser Frage auch schon beschäftigt, weil Norwegisch als nächstes auf meiner Liste steht 😄
Was ich bisher gemerkt habe: Es hilft total, jede Sprache mit einem festen "Kontext" zu verbinden. Also zum Beispiel immer zur gleichen Tageszeit lernen, bestimmte Musik dabei hören oder sogar an einem anderen Ort lernen. Das klingt vielleicht komisch, aber das Gehirn scheint Sprachen dann besser zu trennen.
Bei Spanisch würde ich sagen – fang ruhig an! Spanisch ist grammatikalisch wirklich anders als Polnisch und Dänisch, also ich glaube nicht dass die sich so stark gegenseitig stören. Allerdings bin ich da keine Expertin, vielleicht weiß jemand mit mehr Erfahrung mehr dazu.
Das mit den festen Lernroutinen ist aber wirklich mein größter Tipp bisher!