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Schwedische Aussprache frustriert mich - wird das jemals automatisch?

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Markus K.
Beiträge: 23
Themenstarter
(@markus-klein)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#3]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit etwa drei Monaten intensiv mit Schwedisch und nutze dafür verschiedene Online-Plattformen sowie strukturierte Kurse. Als jemand, der bereits Spanisch und Französisch gelernt hat, dachte ich, dass mir das Schwedische relativ leicht fallen würde - schließlich haben mir deutsche Freunde versichert, es sei eine der einfacheren Sprachen für Deutsche.

Die Grammatik und der Wortschatz gehen tatsächlich gut voran, aber die Aussprache macht mich wahnsinnig. Besonders Wörter wie 'kött' (Fleisch) und 'skjorta' (Hemd) bringen mich zur Verzweiflung. Ich höre den Unterschied zu meiner eigenen Aussprache, kann ihn aber einfach nicht reproduzieren. Bei 'kött' bekomme ich diesen charakteristischen ö-Laut nicht hin, und 'skjorta' klingt bei mir wie ein deutsches 'sch' statt des schwedischen 'sk-j'.

Meine Frage: Wird das irgendwann automatisch? Soll ich erstmal weiter Vokabeln und Grammatik pauken, oder sollte ich mich gezielt auf die Aussprache konzentrieren? Bei meinen anderen Sprachen hatte ich solche Probleme nicht in diesem Ausmaß.

Danke für eure Erfahrungen!


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1 Antwort
Thomas K.
Beiträge: 28
(@thomask)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Kann ich total verstehen! Bei mir war's ähnlich - die schwedische Aussprache hat mich am Anfang auch fast zur Weißglut gebracht. Das 'kött' war bei mir auch so ein Kandidat, genau wie 'höra' oder 'dörr'.

Was mir geholfen hat: Nicht zu verkrampft sein und erstmal akzeptieren, dass es Zeit braucht. Ich hab parallel weitergemacht mit Vokabeln und Grammatik, aber täglich 10-15 Minuten nur für Aussprache reserviert. YouTube-Videos mit langsamen Wiederholungen waren Gold wert - da konnte ich in Zeitlupe hören, wie sich der Mund bewegt.

Bei 'skjorta' hilft es übrigens, wenn du versuchst, das 'sk' und 'j' erstmal getrennt zu sprechen und dann immer schneller zusammenzuziehen. Und für das ö: Versuch mal ein deutsches 'ö' zu sagen, aber mit etwas mehr Spannung in der Zunge.

Nach etwa einem halben Jahr war bei mir der Knoten geplatzt. Plötzlich ging vieles wie von selbst. Also dranbleiben, auch wenn's frustrierend ist - das Gehirn braucht einfach seine Zeit, um diese neuen Laute zu "sortieren".


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