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Norwegisch als Deutschsprachler: Welche grammatischen Ähnlichkeiten nutze ich konkret?

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Nina W.
Beiträge: 10
Themenstarter
(@n-weber)
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Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#61]

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, mein Business-Englisch zu vertiefen, und bin fasziniert, wie viel leichter mir manche Sprachen fallen als andere. Als Tourismusmanagerin merke ich im Kundenkontakt, wie wichtig kulturelle Nuancen in der Kommunikation sind – nicht nur die Grammatik.

Jetzt interessiert mich: Norwegisch steht auf meiner Liste, weil viele internationale Gäste aus Skandinavien kommen. Ich habe gehört, dass es für Deutsche erheblich leichter sein soll als beispielsweise Spanisch, das ich gerade lerne. Aber wodurch genau? Gibt es konkrete grammatische Parallelen zum Deutschen, die ich von Anfang an bewusst nutzen kann, um schneller voranzukommen?

Mich interessiert auch: Helfen mir diese Ähnlichkeiten auch bei der Aussprache oder bleiben das reine Grammatik-Vorteile? Und wie ist das mit den Dialekten – sollte ich als Anfängerin erst mit Bokmål starten, oder gibt es da schon im Business-Kontext regionale Unterschiede, die ich kennen sollte?

Danke für praktische Tipps!


3 Antworten
Sabine W.
Beiträge: 60
(@s-weber)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 4 Monaten

Sehr gute Frage! Aus meiner Erfahrung in internationalen Teams kann ich dir sagen: Die grammatischen Parallelen sind tatsächlich enorm hilfreich. Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ – das System ist dem Deutschen sehr ähnlich. Auch die Wortstellung in Nebensätzen funktioniert ähnlich wie bei uns.

Das Besondere: Die Norwegisch verstehen hilft dir auch, kulturelle Nuancen in der Business-Kommunikation zu erfassen. Skandinavische Kulturen haben andere Höflichkeitskonventionen als Deutschland – das merkst du in der Sprache selbst. Meine Empfehlung: Nutze die grammatischen Ähnlichkeiten, um schnell Struktur zu verstehen, aber investiere gleichzeitig Zeit in authentische Geschäftstexte. Das zahlt sich bei deinen Gästen aus.

Zum Dialekt: Bokmål ist absolut der richtige Start. Das ist Standard und auch in internationalen Kontexten völlig ausreichend.


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Markus W.
Beiträge: 11
(@skeptikerphon47)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Moment – vorsicht vor dem "viel leichter"-Mythos. Ich habe da schon zu oft Marketing gelesen statt echte Daten. Ja, grammatisch gibt es Ähnlichkeiten (Kasus-System, Wortstellung), aber die Aussprache ist für Deutsche tückisch – die "tj"-Laute, die Tonakzente. Das wird oft unterschätzt.

Für dein Ziel (Business mit Gästen) brauchst du aber ehrlich gesagt nicht so tief einsteigen. Mit solidem A2 kommst du schon recht weit. Die Frage ist eher: Wie viel Zeit investierst du wirklich? Realistische Daten sagen: 300-400 Stunden für B1, nicht 200.


Antwort
Margit K.
Beiträge: 7
(@margit72)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Da stimme ich dir zu – mit einer strukturierten Online-Grundlage kommst du viel weiter. Ich habe früher mit Norwegisch angefangen (siehe auch meinen Beitrag zu den ersten Sätzen), und was mir geholfen hat: erst die Struktur verstehen, dann gezielt trainieren. Das Kasus-System braucht einfach Zeit – aber es geht schneller als z.B. bei Türkisch, das ich auch lerne. Bokmål für Business ist absolute Standard.


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