Guten Tag zusammen,
ich bin seit meiner Pensionierung dabei, mich intensiver mit Sprachen auseinanderzusetzen. Spanisch und Italienisch laufen ganz gut über meine E-Learning-Routine, und jetzt reizt mich Norwegisch. Allerdings habe ich festgestellt, dass ich nicht jeden Tag eine Stunde Zeit habe – eher 15 Minuten morgens, manchmal auch nur an drei, vier Tagen pro Woche.
Meine Frage: Kann man damit wirklich sichtbare Fortschritte machen, besonders bei der Grammatik? Ich interessiere mich sehr für die Strukturen und Parallelen zu den romanischen Sprachen. Bei meinen anderen Sprachen habe ich gemerkt, dass regelmäßiges, aber kurzes Üben oft besser funktioniert als sporadische lange Sessionen.
Ist das auch bei Norwegisch so? Und sollte ich diese 15 Minuten lieber auf Grammatik konzentrieren oder gemischter angehen? Freue mich auf Erfahrungen von euch!
Viele Grüße,
Werner
Hallo Werner,
da sprechen Sie da einen wichtigen Punkt an! Meine Erfahrung mit Italienisch und Französisch zeigt: 15 Minuten täglich sind definitiv besser als 2 Stunden einmal pro Woche. Das Gehirn braucht regelmäßige Wiederholung.
Allerdings würde ich nicht nur auf Grammatik setzen, auch wenn das verlockend ist. Ich lerne am besten mit authentischen Materialien – bei mir sind es Kochvideos, Rezepte, echte Dialoge. Wenn Sie beim Einkaufen oder in Restaurants die Sprache hören und verwenden, merken Sie sich Grammatik viel besser.
Vielleicht kombinieren: 10 Minuten kurze norwegische Alltagsgespräche (YouTube, Podcasts) und 5 Minuten gezielt eine Grammatik-Struktur mit echten Beispielen. Das macht für mich mehr Sinn als reine Regelkunde.
Viel Erfolg – Norwegisch ist eine schöne Sprache!
Viele Grüße,
Maria