Hallo zusammen,
ich bin Thomas und lerne derzeit Italienisch und Spanisch parallel – vor allem, weil ich die Wirtschaftssprache beruflich brauche. Normalerweise nutze ich Sprachspiele und Tandempartner zwischen meinen Geschäftsterminen, das funktioniert eigentlich ganz gut.
Aber seit Juni merke ich, dass die Motivation einfach weg ist. Die Hitze, der Sommer, vielleicht auch weniger Struktur im Job – ich weiß nicht. Ich schaffe es kaum noch, regelmäßig mit meinen Tandempartnern zu üben, und selbst die Sprachspiele machen gerade keinen Spaß mehr.
Ich bin kein Anfänger, aber auch noch nicht sicher genug, um einfach zu sagen "naja, jetzt mache ich mal Pause". Das fühlt sich wie Rückschritt an. Habt ihr Erfahrung damit, wie man solche Phasen überwindet? Gibt es konkrete Tricks, um die Blockade zu durchbrechen, ohne dass es sich wie Pflicht anfühlt?
Freu mich über echte Tipps!
Hey Thomas, das Problem kenne ich sehr gut – ich habe die gleiche Sache bei Dänisch und Norwegisch durch. Was mir geholfen hat: nicht gegen die Phase ankämpfen, sondern sie anders nutzen. Statt dein normales Tandem-Programm zu fahren, könntest du dich vielleicht auf nur EINE Sprache konzentrieren und die dafür spielerischer angehen? Und ehrlich gesagt: kleine Pausen sind nicht automatisch Rückschritt – manchmal braucht das Gehirn die, um das Gelernte zu setzen.
Was bei mir konkret hilft: sehr realistische Mini-Ziele für den Sommer setzen. Nicht "3x die Woche Tandem", sondern "1x die Woche, dafür bewusst". Dadurch fühlt es sich weniger wie Druck an und ich bleibe tatsächlich dran. Der Rest pendelt sich dann von selbst wieder ein, wenn der Herbst kommt. Vielleicht probierst du das auch mal?