Hallo zusammen,
ich fange gerade mit Italienisch an und frage mich, was mir im Herbst schneller zu sichtbaren Ergebnissen bringt: ein klassischer Sprachkurs oder konsequentes Selbststudium? Ich arbeite als Projektmanager und habe ehrlich gesagt nicht jeden Abend noch Energie für lange Lerneinheiten. Zwischen Meetings, Deadlines und allem Drum und Dran brauche ich etwas, das wirklich in meinen Alltag passt und mich nicht nach zwei Wochen wieder verlieren lässt.
Mich interessiert vor allem die Praxis: Was bringt am Anfang mehr, wenn man Grundlagen aufbauen will? Also zum Beispiel einfache Sätze verstehen, sich kurz vorstellen, im Alltag zurechtkommen. Ich lerne am liebsten mit klaren Strukturen, aber auch kleine Sprachspiele oder kurze Aufgaben motivieren mich mehr als stumpfes Pauken. Ein Kurs hat natürlich den Vorteil, dass man Termine hat und nicht so leicht aussteigt. Beim Selbststudium reizt mich wiederum die Flexibilität, gerade wenn es im Herbst auf der Arbeit wieder voller wird.
Hat jemand von euch beides ausprobiert und kann sagen, womit man schneller ins Tun kommt? Mich würde auch interessieren, wie ihr das mit wenig Zeit organisiert habt, damit der Fortschritt trotzdem konstant bleibt.
Bei mir war Selbststudium am Anfang schneller, aber nur weil ich parallel mit Tandems gearbeitet habe. Nur allein hätte ich wahrscheinlich zu lange gebraucht, bis ich mich traue, wirklich zu sprechen.
Wenn du aber vor allem Grundlagen willst und wenig Zeit hast, ist ein Kurs nicht verkehrt. Gerade mit festen Terminen bleibt man eher im Rhythmus, das kenne ich auch von meinen anderen Sprachen.