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Vokabeln im Arbeitsalltag lernen: Karteikarten oder App effizienter?

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Marco K.
Beiträge: 13
Themenstarter
(@marco_85)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#85]

Hallo zusammen,

ich bin Marco K., arbeite als Projektmanager in der IT und möchte gezielt Italienisch lernen – speziell für internationale Meetings und geschäftliche Kontakte. Das Problem: Meine Zeit ist begrenzt und ich brauche eine Methode, die sich wirklich in meinen Arbeitsalltag integrieren lässt.

Ich bin derzeit bei den Grundlagen und merke, dass ich beim Vokabellernen nicht vorankomme. Die Frage, die mich beschäftigt: Sind klassische Karteikarten oder eine Lern-App für jemanden wie mich besser geeignet?

Mit Karteikarten hätte ich volle Kontrolle über meine Vokabellisten und könnte Business-Begriffe selbst hinzufügen. Aber ehrlich gesagt finde ich es zeitaufwendig, diese zu erstellen und mitzunehmen. Eine App wie Anki oder Quizlet würde mir mehr Flexibilität geben – ich könnte auch in der S-Bahn oder zwischen Meetings üben.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Gibt es einen echten Unterschied bei der Behaltensquote? Und wie haltet ihr den Fokus auf Vokabeln, die wirklich relevant sind und nicht in Massenmengen versinkt?

Danke für eure Tipps!


1 Antwort
Ingrid K.
Beiträge: 37
(@ingrid89)
Trusted Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hallo Marco,

da sprichst du einen wichtigen Punkt an – und ich kann deine Perspektive gut nachvollziehen, auch wenn mein Hintergrund ein anderer ist. Ich bin gerade dabei, nach Jahren wieder französische Literatur zu lesen und meine Übersetzungsfähigkeiten aufzufrischen, aber ähnlich wie du brauche ich eine Methode, die nicht zu viel Zeit kostet.

Meine Erfahrung: Apps haben einen klaren Vorteil bei der Konsistenz. Du musst dich nicht erst hinsetzen, Karten schreiben – du öffnest die App und machst 10 Minuten. Das ist psychologisch viel leichter, besonders im Arbeitsalltag. Spaced Repetition funktioniert bei Apps automatisch, und das ist für die Behaltensquote entscheidend.

Karteikarten haben aber den Vorteil, dass du aktiv mitdenkst – beim Schreiben prägt sich mehr ein. Für Business-Vokabeln würde ich dir einen Hybrid-Ansatz empfehlen: Nutze Quizlet oder Anki als Haupttool (schnell, portabel), aber ergänze das mit handschriftlichen Notizen von Fachbegriffen, die du besonders wichtig findest. Das beste aus beiden Welten.

Bei Fokus-Fragen würde ich sagen: Lerne zunächst nur die 300–500 Wörter, die in deinem Business-Kontext auftauchen. Nicht mehr. Das ist effizienter als Massenmengen.

Hast du schon überlegt, dir eine vertikale Vokabelliste (nur dein Fachbereich) zu bauen?

Grüße,
Ingrid K.


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