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"die" als Relativpronomen – warum manchmal Plural, manchmal feminin?

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Claudia K.
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(@claudiak42)
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PolyglotTech7 hat das eigentlich schon gut erklärt. Ich würde nur noch einen Punkt ergänzen, weil ich im Dativ-erkennen-Thread schon gemerkt hab, dass der Kasus für viele der Knackpunkt ist:

Das Relativpronomen richtet sich in seinem GENUS nach dem Bezugsnomen (also der/die/das des Nomens bestimmt das "Geschlecht" des Pronomens), aber im KASUS nach seiner Funktion im Relativsatz. Das ist der Punkt, der gerne vergessen wird.

Beispiel:
"Der Mann, den ich sehe" – "den" weil Akkusativ (ich sehe ihn), aber Maskulinum wegen "der Mann".
"Die Frau, die ich sehe" – feminin UND Akkusativ, und im Akkusativ bleibt feminines Relativpronomen zufällig "die". Deshalb fällt das nicht auf!

Bei Maskulinum und Neutrum hingegen ändert sich die Form je nach Kasus deutlicher. Das erklärt warum dir "die" so stabil vorkommt – es ist bei Femininum und Plural tatsächlich in mehreren Kasus identisch. Lern einfach die vollständige Tabelle, dann wird das klarer.


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