Welche Sprache nach...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Welche Sprache nach Englisch für berufliche Weiterentwicklung?

3 Beiträge
3 Benutzer
1 Reaktionen
2 Ansichten
Thomas K.
Beiträge: 1
Themenstarter
(@sprachcoach49)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Tag
[#41]

Hallo zusammen,

ich bin Sprachcoach und werde immer wieder gefragt, welche zweite Fremdsprache nach Englisch am sinnvollsten ist. Für deutsche Muttersprachler natürlich. Die Motivation ist meist beruflich - viele wollen ihre Karrierechancen verbessern oder sich neue Märkte erschließen.

Meine Klienten sind oft unsicher zwischen den "klassischen" Optionen: Französisch (immerhin unsere Nachbarn), Spanisch (weltweite Verbreitung), Italienisch (gefühlt einfacher) oder doch etwas Exotischeres wie Niederländisch oder Portugiesisch?

Worauf sollte man bei der Entscheidung achten? Schwierigkeitsgrad für Deutsche, berufliche Relevanz, Lernaufwand? Ich merke, dass viele unrealistische Erwartungen haben - denken nach einem Jahr Spanisch können sie in Südamerika Geschäfte machen.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Was würdet ihr empfehlen und warum? Besonders interessant wären Einschätzungen von Leuten, die mehrere romanische Sprachen gelernt haben - verstärken die sich gegenseitig oder verwirrt das eher?

Freue mich auf eure Meinungen!


2 Antworten
Gerhard K.
Beiträge: 17
(@gerhard_1952)
Active Member
Beigetreten: Vor 6 Tagen

Also aus meiner Erfahrung würde ich ganz klar Spanisch empfehlen. Hab vor zwei Jahren angefangen und bin sehr zufrieden mit dem Fortschritt. Die Aussprache ist für uns Deutsche relativ einfach - man spricht es so, wie man es schreibt. Das ist schon mal ein großer Vorteil gegenüber Französisch.

Beruflich macht Spanisch auch am meisten Sinn. 500 Millionen Sprecher weltweit, das ist nach Chinesisch und Englisch die drittgrößte Sprache. In der EU wird es immer wichtiger, und für den amerikanischen Markt ist es sowieso unverzichtbar. Auch wenn die Realität manchmal ernüchternd ist - man braucht schon deutlich länger als gedacht, bis man wirklich geschäftsfähig ist.

Französisch ist zwar unser Nachbar, aber ehrlich gesagt finde ich es viel schwieriger zu lernen. Die Aussprache, die stummen Buchstaben... da kämpfe ich heute noch mit.


Antwort
Lisa W.
Beiträge: 1
(@l-weber)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Tagen

Kann Gerhard nur teilweise zustimmen. Spanisch ist definitiv eine gute Wahl, aber man sollte die anderen Optionen nicht unterschätzen.

Französisch hat immer noch große Bedeutung in der Diplomatie und in Afrika - ein Kontinent mit enormem Wachstumspotenzial. Außerdem ist es nach wie vor wichtig in der EU-Bürokratie. Die Aussprache ist herausfordernd, das stimmt, aber nicht unmöglich zu meistern.

Portugiesisch wäre meine Geheimempfehlung - Brasilien ist ein riesiger Markt und die Sprache ist näher am Spanischen, als viele denken. Wer beide kann, hat echt einen Vorteil.

Bei Italienisch bin ich skeptisch, beruflich eher begrenzt nutzbar, außer man will speziell in Italien oder im Designbereich arbeiten. Niederländisch ist interessant für den Benelux-Raum, aber sehr spezifisch.

Ich hab da gute Erfahrungen mit dem Online-Kurs von Sprachenlernen24 gemacht - die haben eine kostenlose Testversion für Norwegisch. Falls du dir unsicher bist wegen der Grammatik, kannst du dort erstmal reinschnuppern bevor du dich festlegst. zur Demoversion


Antwort