Hej zusammen!
Ich stehe vor einer Entscheidung und hoffe auf eure Erfahrungen. Plane für diesen Sommer einen dreiwöchigen Schweden-Urlaub (endlich wieder ohne Corona-Stress!) und möchte vorher noch ordentlich Schwedisch lernen. Hab schon mal vor Jahren bisschen Duolingo gemacht, aber das war eher oberflächlich.
Jetzt überlege ich: Soll ich mir einen richtigen Sprachkurs gönnen oder reichen die ganzen kostenlosen Apps wie Babbel, Busuu etc.? Hab gelesen, dass es mittlerweile auch KI-basierte Apps gibt, die richtig gut sein sollen. Andererseits kostet ein VHS-Kurs auch nur 120€ für 10 Wochen.
Mein Ziel ist nicht perfektes Schwedisch, sondern dass ich mich im Alltag verständigen kann - Restaurant, Hotel, nach dem Weg fragen, small talk mit Einheimischen. Reicht dafür eine App oder brauche ich doch die Struktur eines Kurses?
Bin sonst ziemlich autodidaktisch veranlagt und lerne gerne am Computer, aber bei Sprachen bin ich mir unsicher. Sprechen muss man ja auch üben, oder? Wie seht ihr das?
Danke schon mal für eure Tipps!
Kommt drauf an, welcher Lerntyp du bist. Ich hab beides durch und für den Einstieg waren Apps tatsächlich super - Babbel und Lingoda haben echt gute Schwedisch-Kurse. Du kannst flexibel lernen, wann du willst, und die Gamification motiviert anfangs.
Aber: Sprechen lernst du damit kaum. Nach 3 Monaten App konnte ich zwar Vokabeln und Sätze lesen, aber beim ersten Gespräch war ich völlig aufgeschmissen. Hab das schonmal bei anderen Sprachen diskutiert - ohne echte Konversation wird's schwierig.
Mein Tipp: Starte mit ner App für Grundlagen (2-3 Monate), dann VHS-Kurs oder Online-Unterricht mit echten Lehrern. Für Schweden-Urlaub brauchst du hauptsächlich Mut zum Sprechen - die Schweden sind super entspannt, wenn du dich bemühst!
Apps sind schon okay für den Anfang, aber die Struktur von einem richtigen Kurs ist durch nichts zu ersetzen. Spreche aus Erfahrung.