Ich teste systematisch Apps seit Monaten – gerade für Dänisch – und kann dir sagen: Die klassischen Anfangssätze sind nicht nutzlos, aber ihr Einsatz in den meisten Apps ist extrem ineffizient. Duolingo verschlendert Zeit mit Sätzen, die du als Anfänger in diesem Jahr nicht brauchst. Besser: Ich lerne zuerst "Ja", "Nein", "Ich verstehe nicht", "Mehr, bitte" und dann die Sätze, die zu meinen realen Reiseplänen passen. Für meinen Job-Switch brauche ich Business-Sätze, deshalb macht es keinen Sinn, mit touristischen Mustern zu beginnen. Kontext-First-Ansatz bringt deutlich mehr.
Das erinnert mich an meine Erfahrung mit authentischen Rezepten und Marktbesuchen während Reisen. Wenn ich auf italienischen Märkten einkaufen war, habe ich schnell gelernt, dass die gelernten höflichen Floskeln oft durch simple, direkte Kommunikation ersetzt werden. Für Norwegisch würde ich sagen: Lern die Sätze für Situationen, die du tatsächlich erleben wirst – nicht die aus dem generischen Lehrplan. Wenn du programmieren magst, vielleicht auch Norwegisch-Content über Coding-Communities? Das ist authentischer als Mustersätze.