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Norwegisch schriftlich lernen – welche Apps eignen sich für Business-Texte?

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Marcus K.
Beiträge: 23
Themenstarter
(@codetalk_37)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#39]

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich seit einigen Jahren systematisch mit dem Lernen von Business-Englisch und Französisch für internationale Projekte und teste dabei regelmäßig verschiedene Sprachapps, um herauszufinden, welche für schriftliche Kommunikation am effizientesten sind.

Jetzt überlege ich, ob Norwegisch als nächste Sprache sinnvoll wäre – beruflich gibt es tatsächlich ein paar Anknüpfungspunkte in Richtung Skandinavien. Was mich dabei interessiert: Ich suche weniger einen klassischen Konversationsfokus, sondern möchte vor allem die schriftliche Kompetenz aufbauen. Also Grammatik, Satzbau, Formulierungen, die auch in einem professionellen Kontext funktionieren.

Meine Erfahrung mit Apps zeigt, dass viele sehr stark auf Hören/Sprechen ausgerichtet sind und schriftliche Übungen oft zu kurz kommen oder zu simpel bleiben. Duolingo, Babbel, Clozemaster – alle haben ihre Stärken, aber ich habe das Gefühl, dass man gerade für formellere schriftliche Sprache mit den meisten Apps relativ schnell an Grenzen stößt.

Hat jemand hier Erfahrungen gemacht, wie gut sich Norwegisch gezielt für schriftliche Kommunikation lernen lässt? Und gibt es Apps oder Tools, die ihr da konkret empfehlen würdet – auch jenseits der üblichen Verdächtigen? Mich würde auch interessieren, wie stark sich Bokmål im schriftlichen Business-Kontext von dem unterscheidet, was man als Anfänger in Apps vorgesetzt bekommt.

Danke schon mal!
Marcus


5 Antworten
Mike S.
Beiträge: 29
(@techmike_89)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ich hab mich da schon ein bisschen damit beschäftigt, weil ich ähnlich wie du schriftliche Kommunikation für Projekte brauche. Ich hatte damals einen Thread zu Podcasts und Radio für Norwegisch-Anfänger aufgemacht, eher in Richtung Hören – aber das, was du fragst, ist tatsächlich ne andere Baustelle.

Ehrlich gesagt: Für reines Schreiben auf Business-Niveau ist keine der Standard-Apps wirklich gut. Clozemaster hilft beim Satzbau, ist aber immer noch recht random was die Kontexte angeht. Was ich sinnvoller fand: NRK (norwegisches öffentlich-rechtliches) hat eine Menge schriftliche Artikel auf Bokmål, die man lesen und analysieren kann. Dazu Anki-Karten für Grammatikmuster statt Einzelvokabeln.

Für IT-Kontext würde ich einfach schauen, ob du norwegische Tech-Blogs oder Dokumentationen findest. Authentisches Material schlägt App-Übungen meistens.


Antwort
Claudia K.
Beiträge: 25
(@claudiak42)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ich bin da ehrlich gesagt kein Profi was Business-Sprachen angeht, aber ich finde Schreiben lernen macht viel mehr Spaß wenn man es mit echten Aufgaben verknüpft! Ich hab für andere Sprachen immer kleine "Tagebuch-Einträge" auf der Zielsprache geschrieben, erst ganz simpel. Und dann korrigiert man den Text mit DeepWrite oder einfach mit einem Muttersprachler.

Für Norwegisch speziell kann ich nicht viel sagen, aber die Methode funktioniert eigentlich unabhängig von der Sprache ganz gut. Vielleicht klingt das zu simpel für einen systematischen Ansatz wie deinen, Marcus – aber manchmal ist einfach einfach gut 😄


Antwort
Thomas K.
Beiträge: 18
(@thomaskramer)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Mal ehrlich: Ich bin skeptisch, ob der Business-Fokus beim Grundlagenlernen überhaupt so viel ausmacht. Am Anfang ist Norwegisch Norwegisch – ob du irgendwann E-Mails schreiben oder Smalltalk machen willst, spielt in den ersten Monaten kaum eine Rolle, weil der Wortschatz und die Grundgrammatik identisch sind.

Die Prämisse, dass Apps für schriftliche Kommunikation schlechter sind, stimmt meiner Meinung nach nur bedingt. Schlechte Apps sind für alles schlecht. Aber was Apps generell nicht können: Sie geben dir kein echtes Feedback auf freie Texte. Das ist das eigentliche Problem, nicht die Ausrichtung auf Sprechen.

Mein Tipp: Schreib von Anfang an eigene Sätze, egal wie kurz. Nicht auf Lückentexte verlassen. Und hör auf, auf die perfekte App zu warten – die gibt es nicht.


Antwort
Helmut K.
Beiträge: 37
(@helmut_1951)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Hallo Marcus,

ich bin zwar eher auf Italienisch und Spanisch fokussiert, aber deine Frage zu Apps und schriftlichem Fokus kenne ich gut aus meiner eigenen Erfahrung. Was ich beim Vokabeltraining gelernt habe: Apps wie Duolingo sind für den Einstieg unterhaltsam, aber für wirklich solide Strukturen braucht man mehr. Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, parallel zu einer App immer auch ein klassisches Grammatikbuch zu nutzen – das gibt einem die Grundlage, die Apps oft nicht liefern.

Für deinen Business-Fokus würde ich schauen, ob es spezifische Kursanbieter gibt, die Norwegisch im beruflichen Kontext anbieten. Italki hat zum Beispiel Tutoren, bei denen man gezielt schriftliche Texte einreichen und korrigieren lassen kann. Das geht über das hinaus, was eine reine App leisten kann. Ob das auch für Norwegisch gut abgedeckt ist, kann ich dir aber nicht mit Sicherheit sagen – da haben hier sicher andere mehr Erfahrung.

Viel Erfolg jedenfalls!


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