Hallo zusammen,
ich bin bei Spanisch und Polnisch mittlerweile recht weit gekommen und möchte jetzt auch Norwegisch angehen. Bei meinen bisherigen Sprachen habe ich gemerkt, dass ich mit gezieltem Wortschatz plus regelmäßigen Tandem-Sessions schneller vorankomme als mit stupider App-Drillerei.
Jetzt die Frage: Wie viele Wörter braucht man WIRKLICH, um auf Norwegisch ins Gespräch zu kommen? Bei Spanisch habe ich gehört, dass 1000-1500 Wörter für einfache Alltagskommunikation reichen, aber gilt das auch für Norwegisch? Und noch wichtiger – wie baut man sich diesen Wortschatz sinnvoll auf, wenn man parallel auch schon Musik und Podcasts nutzen möchte?
Ich plane für den Herbst eine Sprachreise nach Skandinavien und möchte bis dahin wirklich sprechen können, nicht nur rumdrucksen. Hat jemand praktische Erfahrung, wie man den Grundwortschatz bei Norwegisch strukturiert? Welche Themenfelder sind am Anfang wirklich essentiell?
Mit Musik und Podcasts lernst du eh anders als mit reinem Vokabellisten-Lernen – da kommt der Kontext von alleine.
Interessante Frage! Ich habe da einen etwas systematischeren Blickwinkel. Bei meinen Tests mit verschiedenen Apps für Italienisch und Spanisch habe ich festgestellt, dass 1200-1500 Wörter tatsächlich reichen für Basic-Kommunikation. Aber entscheidend ist: WIE man die lernt. Eine App bringt dir wahllos 50 Wörter pro Tag, aber ohne kontextuellen Rahmen – dafür nutze ich mittlerweile lieber thematische Blöcke. Für Norwegisch würde ich mit Food, Travel, Numbers und Daily Life starten. Das sind die Kategorien, die ich beim Kochen mit italienischen und spanischen Rezepten brauche, und bei Skandinavien greift das auch. Systematische Strukturierung schlägt bunte Gamification.
Schau mal, ich bin grad selbst bei Norwegisch nicht weit, aber ich kenne dein Problem von meinem Englisch-Refresh. Nach so langer Pause fehlte mir auch die Struktur. Tandem hilft enorm, aber nur wenn man vorher schon einen minimalen Stock hat. Meine Erfahrung: 800-1000 Wörter reichen für erste Gespräche, aber du brauchst dafür intensives Sprechen, nicht nur Pauken. Vielleicht findest du ja einen Tandempartner schon jetzt für regelmäßige Sessions? Das motiviert auch beim Vokabellernen, weil man weiß wofür man büffelt.