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30 Minuten täglich wirklich genug für Französisch-Grundlagen?

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MikeHartmann
Beiträge: 0
Themenstarter
(@mikehartmann)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Woche
[#44]

Hallo zusammen,

ico weiß nicht ob das hier schon jemand so konkret gefragt hat, aber ich stehe gerade vor der Frage wie ich das mit dem Französisch lernen über den Sommer organisiere. Ich hab mir vorgenommen, endlich mal ernsthaft anzufangen – nicht wieder dieses halbherzige "ich schau mal ein paar Videos" wie letztes Jahr.

Das Problem ist: Ich hab an normalen Tagen ehrlich gesagt nicht mehr als 30 Minuten, die ich realistisch investieren kann. Morgens früh vor der Arbeit vielleicht, oder abends wenn es nicht mehr so heiß ist – gerade bei der Hitze die wir dieses Jahr haben will man ja abends auch nicht am Schreibtisch sitzen und Vokabeln pauken.

Meine Frage ist konkret: Wenn ich jeden Tag verlässlich 30 Minuten dranbleibe, komme ich damit in einem Jahr auf ein Niveau wo ich mich im Urlaub einigermaßen verständigen kann? Oder ist das Wunschdenken?

Und falls 30 Minuten reichen – wie würdet ihr die aufteilen? Halb Vokabeln, halb Grammatik? Oder erst wochenlang nur Wortschatz und dann Grammatik? Ich bin absoluter Anfänger, kein Vorkenntnisse außer ein paar Brocken vom Schulfranzösisch vor 20 Jahren.

Freue mich über ehrliche Einschätzungen, auch wenn die ernüchternd sind!


1 Antwort
Helmut K.
Beiträge: 20
(@helmut_1951)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Guten Tag,

das ist eine Frage, die ich mir selbst vor ein paar Jahren auch gestellt habe – also kann ich ganz konkret antworten.

Kurze Antwort: Ja, 30 Minuten täglich reichen, aber nur wenn man sie wirklich täglich macht und nicht zu viel auf einmal will. Die Konstanz ist alles. Ich hab das damals unterschätzt und immer wieder Tage ausgesetzt, dann wurde es nichts.

Zur Aufteilung: Ich würde in den ersten zwei bis drei Monaten nicht streng zwischen Vokabeln und Grammatik trennen. Lern beides zusammen an kleinen, konkreten Sätzen. Also nicht erstmal 500 Vokabeln auswendig, sondern direkt einfache Sätze bauen – "Je voudrais", "C'est combien", solche Sachen. Da lernt man nebenbei automatisch die häufigsten Strukturen.

Was ich außerdem gelernt habe, auch durch die Diskussion hier im Forum – etwa beim Netflix-Thread: Ohne einen soliden Grundwortschatz von mindestens 300-400 Wörtern macht mediengestütztes Lernen kaum Sinn. Also erstmal die Basis schaffen, dann erweitern.

Für den Urlaub in einem Jahr ist A2, vielleicht unteres B1 realistisch. Das reicht für Gespräche im Restaurant, beim Einkaufen oder für einfache Nachfragen. Nicht mehr, aber das ist ja auch kein schlechtes Ziel.

Ich hab da gute Erfahrungen gemacht mit einer kostenlosen Demoversion, bevor ich mich für einen Kurs entschieden habe – einfach mal reinschnuppern und schauen ob der Stil zu einem passt. Das hat mir persönlich geholfen, die Motivation hochzuhalten. Zur Demoversion


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