Hallo zusammen,
ich bin seit meiner Pensionierung begeistert dabei, verschiedene Sprachen zu lernen. Mit Spanisch bin ich schon ganz gut vorangekommen und möchte jetzt auch Französisch in Angriff nehmen. Da ich Spanisch kenne, dachte ich, Französisch müsste ja ähnlich sein – aber ich merke schnell, dass das nicht so einfach ist!
Ich stolpere bereits über einige Dinge: Die Aussprache ist ganz anders als im Spanischen, die Nasalvokale verwirren mich, und bei der Grammatik bin ich mir unsicher, ob ich automatisch spanische Muster anwende, wo es im Französischen falsch ist.
Welche Anfängerfehler machen Leute mit Spanisc-Hintergrund besonders häufig? Gibt es spezifische Stolpersteine, auf die ich von Anfang an achten sollte, damit ich nicht in schlechte Gewohnheiten verfalle? Ich lerne sehr gerne strukturiert und möchte das von Beginn an richtig machen.
Freue mich auf eure Erfahrungen und Tipps!
Hallo Gerhard L.,
ich kann zwar nicht aus eigener Erfahrung mit Spanisch sprechen, aber ich kenne das Problem mit ähnlichen Sprachen gut – bei mir ist es Deutsch und Portugiesisch, die sich manchmal gegenseitig durcheinanderbringen.
Was ich dabei gelernt habe: Wenn zwei Sprachen sich ähneln, neigt man dazu, bei unbekannten Wörtern einfach die bekannte Version leicht abzuwandeln und zu hoffen, dass es schon stimmt. Das klappt manchmal, aber oft genug auch nicht!
Für Französisch nach Spanisch hab ich gelesen, dass besonders das stumme "e" am Wortende viele verwirrt – man möchte es aussprechen wie im Spanischen, aber das klingt dann sehr unnatürlich. Auch die Liaison ist anscheinend ein häufiger Stolperstein.
Mein Tipp generell: Viel hören von Anfang an, auch wenn man noch wenig versteht. Das hilft dem Ohr, sich an den neuen Rhythmus zu gewöhnen – das hat mir zumindest bei Portugiesisch wirklich geholfen.
Viel Erfolg dir!