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Warum machen Deutsche 'would' und 'could' falsch - linguistische Gründe?

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Thomas K.
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(@skeptischreiber)
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Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#76]

Mich interessiert weniger die oberflächliche "Regel", sondern warum Deutsche bei Modal Verben wie 'would' und 'could' systematisch anders denken als Englischsprachige. Ich habe beobachtet, dass wir diese Verben oft in Kontexten verwenden, wo Briten einfach Present oder Past nehmen würden – und ich vermute, das liegt daran, wie wir im Deutschen Konjunktiv strukturieren.

Hat jemand hier linguistische oder empirische Quellen dazu gefunden, nicht nur pedagogische Merkregeln? Ich lerne jetzt seit einigen Monaten Englisch und merke, dass die Standard-Erklärungen aus Lehrbüchern mir nicht helfen – sie beschreiben das Problem nur neu, lösen es aber nicht. Es geht mir um die tiefere Struktur dahinter.

Wie unterscheidet sich unser deutsches Denken beim Konditional vom englischen System wirklich? Gibts da Studien zu?