Mich interessiert eine ehrliche Diskussion über KI-Sprachassistenten beim Englischlernen. Nach 20 Jahren Erfahrung mit Sprachen bin ich skeptisch gegenüber technischen Heilsversprechungen, aber ich möchte nicht ignorant sein.
Meine Frage: Können Tools wie ChatGPT, Perplexity oder ähnliche sinnvoll in einen nachhaltigen Lernprozess integriert werden – oder fördern sie nur oberflächliches Lernen?
Ich sehe das Risiko: Nutzer lassen sich Sätze generieren, ohne die grammatikalischen Strukturen wirklich zu verstehen. Das erinnert mich an die Mythen um Duolingo und Netflix – oft wird Konsum mit Lernen verwechselt.
Andererseits: Könnte ein KI-Assistant als Gesprächspartner für Aussprache oder als Feedback-Instrument bei Texten sinnvoll sein, ohne dass es zum Ersatz für echte Literatur und strukturiertes Lernen wird?
Wie nutzt ihr das praktisch, und wo seht ihr die Grenzen?
Interessante Frage – ich verstehe deine Skepsis. Mila, du hast ja in einem anderen Thread schon diskutiert, ob Grammatik wirklich nötig ist. Bei KI-Tools sehe ich ähnlich das Problem: Sie können schnell Antworten geben, aber fördern sie echtes Verständnis?
Aus meiner Erfahrung braucht es beide: einen soliden Kern (klassische Grammatik, Lesen von echten Texten) plus Praxis. Ein KI-Tool könnte höchstens für Dialogübungen helfen – aber nur, wenn man danach die Fehler analysiert und nicht einfach die Antwort kopiert. Barcelona wird sich nicht durch Shortcuts erledigen. Was hälst du davon?