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Norwegische Zahlen und Uhrzeiten lernen – habt ihr Tricks?

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Marcus K.
Beiträge: 14
Themenstarter
(@marcus91)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen
[#23]

Hey zusammen,

ich plane gerade meinen Norwegen-Urlaub für diesen Sommer (fahre Anfang August hin) und merke, dass ich bei Zahlen und vor allem bei Uhrzeiten komplett auf dem Schlauch stehe. Die Grundzahlen habe ich so halbwegs drauf, aber sobald es um Uhrzeiten geht, wird's bei mir chaotisch. Norweger sagen ja zum Beispiel "halv tre" für halb drei – aber das bedeutet eigentlich halb vor drei, also 2:30 Uhr. Das hat mich anfangs wirklich verwirrt.

Und die größeren Zahlen machen mir auch Kopfschmerzen. Ich verstehe das Prinzip theoretisch, aber im echten Gespräch oder wenn ich zum Beispiel einen Preis lese oder höre, hänge ich immer kurz.

Habt ihr irgendwelche Eselsbrücken, Lernmethoden oder Alltagssituationen, die euch beim Einprägen wirklich geholfen haben? Ich dachte zum Beispiel daran, Uhrzeiten immer wieder laut zu üben oder mir kleine Zettel in die Wohnung zu hängen – aber keine Ahnung ob das effektiv ist.

Wäre super wenn jemand konkrete Tipps hat, besonders wegen der Uhrzeiten-Logik. Danke schon mal!

Marcus


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1 Antwort
Bernd H.
Beiträge: 7
(@bernd-hofmann)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Hallo Marcus,

die Uhrzeiten-Sache mit "halv" hat mich auch eine Weile beschäftigt. Der Trick ist: Norwegische Halbstunden beziehen sich immer auf die nächste volle Stunde, nicht auf die vergangene. Also "halv tre" = auf dem Weg zur drei = 2:30. Sobald ich das Prinzip verinnerlicht hatte, klappte es viel besser.

Was mir persönlich geholfen hat: Ich habe mir eine norwegische Nachrichten-App installiert und jeden Morgen kurz geschaut, wann Sendungen beginnen – das ist lebensnahes Zahlenüben. Für große Zahlen (vor allem Preise) empfehle ich, norwegische Online-Shops zu durchstöbern. Einfach mal die Preisschilder laut auf Norwegisch lesen, das schult das Zahlenverständnis erstaunlich schnell.

Zettel in der Wohnung finde ich ehrlich gesagt weniger effektiv als aktive Übung – ich hab das selbst ausprobiert, wie ich auch schon im Thread zu Lernmethoden und Burnout beschrieben habe: Passive Methoden allein bringen wenig. Aktives, kurzes Üben ist langfristig wirkungsvoller.

Viel Erfolg für deinen August-Urlaub!


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