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Hilfsverben strategisch lernen - mit den wichtigsten Formen anfangen?

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Werner K.
Beiträge: 3
Themenstarter
(@werner6878)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#13]

Liebe Italienisch-Begeisterte,

seit einigen Monaten versuche ich nun, Italienisch zu erlernen und bin von der Schönheit dieser Sprache wirklich fasziniert. Als pensionierter Geschichtslehrer möchte ich endlich die italienische Literatur im Original lesen können und die kulturellen Nuancen besser verstehen.

Nun stehe ich vor einem praktischen Problem: Mein Lehrbuch präsentiert mir die kompletten Konjugationstabellen von 'essere' und 'avere' auf einmal - das sind ja schon mal 26 verschiedene Formen pro Verb! Ehrlich gesagt fühle ich mich davon etwas erschlagen.

In meinem Alter muss ich strategischer vorgehen als früher. Könnte ich nicht erstmal mit den allerwichtigsten Formen beginnen - also presente, passato prossimo und vielleicht dem futuro? Die anderen Zeiten kämen dann später dazu, wenn ich mehr Sprachgefühl entwickelt habe.

Wie habt ihr das gemacht? Oder ist es tatsächlich besser, sich von Anfang an durch alle Konjugationen zu kämpfen, damit man später keine Lücken hat? Ich möchte keine Zeit verschwenden, aber auch nicht den Überblick verlieren.

Vielen Dank für eure Erfahrungen!
Werner


1 Antwort
Marcus K.
Beiträge: 5
(@codetalk_37)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Wochen

Hey Werner,

kann deine Situation total nachvollziehen! Beim Französisch hatte ich anfangs das gleiche Problem - diese riesigen Konjugationstabellen sind echt überwältigend.

Mein Ansatz war ähnlich wie deiner: Ich hab mit presente und passé composé angefangen und bin damit erstmal 2-3 Monate geblieben. Das hat super funktioniert, weil du mit diesen beiden Zeiten schon ziemlich viel ausdrücken kannst. Bei essere und avere würde ich sogar noch fokussierter rangehen - vielleicht erstmal nur presente von beiden, dann passato prossimo dazu.

Was bei mir gut geklappt hat: Ich hab die Grundformen in einer simplen App (war glaub ich Anki) als Karteikarten angelegt und täglich 10 Minuten gemacht. Nicht stundenlang büffeln, sondern konstant kleine Häppchen. Nach nem Monat saßen die Basics und ich konnte entspannter die nächsten Zeiten dazunehmen.

Der Vorteil: Du kommst schneller ins aktive Sprechen/Schreiben rein, statt erstmal wochenlang nur Tabellen zu lernen. Die anderen Zeiten holst du später nach - hat bei mir jedenfalls keine "Lücken" verursacht.

Welche App/Methode verwendest du denn zum Wiederholen?

Ich hab da gute Erfahrungen mit Babbel gemacht - die haben die Hilfsverben essere und avere wirklich systematisch aufgebaut, erst die häufigsten Formen und dann schrittweise erweitert. Hat mir sehr geholfen, nicht gleich mit allen Konjugationen überfordert zu werden. Weiter zu Babbel*


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