Liebe Italienisch-Begeisterte,
seit einigen Monaten versuche ich nun, Italienisch zu erlernen und bin von der Schönheit dieser Sprache wirklich fasziniert. Als pensionierter Geschichtslehrer möchte ich endlich die italienische Literatur im Original lesen können und die kulturellen Nuancen besser verstehen.
Nun stehe ich vor einem praktischen Problem: Mein Lehrbuch präsentiert mir die kompletten Konjugationstabellen von 'essere' und 'avere' auf einmal - das sind ja schon mal 26 verschiedene Formen pro Verb! Ehrlich gesagt fühle ich mich davon etwas erschlagen.
In meinem Alter muss ich strategischer vorgehen als früher. Könnte ich nicht erstmal mit den allerwichtigsten Formen beginnen - also presente, passato prossimo und vielleicht dem futuro? Die anderen Zeiten kämen dann später dazu, wenn ich mehr Sprachgefühl entwickelt habe.
Wie habt ihr das gemacht? Oder ist es tatsächlich besser, sich von Anfang an durch alle Konjugationen zu kämpfen, damit man später keine Lücken hat? Ich möchte keine Zeit verschwenden, aber auch nicht den Überblick verlieren.
Vielen Dank für eure Erfahrungen!
Werner