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Von null auf Café-Gespräche - realistischer Zeitplan?

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Helmut K.
Beiträge: 37
Themenstarter
(@helmut_1951)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#55]

Hallo zusammen,

ich bin seit März in Pension und habe mich endlich Zeit für Sprachen genommen. Bisher konzentriere ich mich auf Italienisch und Spanisch mit regelmäßigem Tandempartner-Austausch und täglichem Vokabeltraining. Jetzt interessiert mich auch Französisch, aber ich möchte realistisch bleiben.

Meine Frage: Wie lange dauert es tatsächlich, bis man sich im Restaurant oder beim Einkaufen auf Französisch verständigen kann? Ich rede nicht von fehlerfreiem Französisch, sondern einfach von praktischen Alltagsgesprächen, wo ich verstehe und mich selbst ausdrücke.

Ich kann täglich etwa 45-60 Minuten investieren – kombiniert mit einem Tandempartner (wenn ich einen finde) und strukturiertem Vokabellernen. Bin ich mit 4-6 Monaten realistisch, oder sollte ich eher von 8-12 Monaten ausgehen?

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Und: Wie habt ihr den Sprung vom Klassenraum zur echten Konversation geschafft?

Danke schon mal!


2 Antworten
Bernhard K.
Beiträge: 4
(@bernhard_k68)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen

Das ist eine gute Frage, aber ich möchte hier etwas hinterfragen: Wenn du täglich trainierst, landest du schnell bei grundlegender Verständigung – aber stimmt es auch, dass du die *kulturellen Codes* dieser Gespräche verstehst? Ein Café-Gespräch in Frankreich folgt anderen sozialen Regeln als eines in Deutschland. Viele sagen "4-6 Monate", aber das ist oft nur mechanisches Vokabelwissen. Hast du überlegt, wie du auch die kulturelle Seite abdeckst? Manchmal ist das der größere Blocker als die Grammatik.


Antwort
Marlies68
Beiträge: 2
(@marlies68)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Tagen

Ich find, das kommt stark auf dich selbst an! Mit 45-60 Min täglich und echtem Tandem – das ist eine gute Basis. Nach meinen zehn Jahren Englisch würde ich sagen: 3-4 Monate für einfache Restaurantgespräche, wenn du auch *aktiv* sprichst und nicht nur passiv lernst. Das Wichtigste ist, dass du schnell in echte Konversationen kommst, auch wenn du nicht alles verstehst. Jedes kleine Erfolgserlebnis hilft – wenn du das erste Mal eine Frage verstanden hast, motiviert dich das extrem weiter. Mein Tipp: Nicht zu lange theoretisch lernen, sondern früh anfangen zu sprechen!


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