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Französisch als Geschäftssprache: Welcher Einstieg für Projektmanager?

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Marco K.
Beiträge: 13
Themenstarter
(@marco_85)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#69]

Hallo zusammen,

ich bin Marco und arbeite als Projektmanager in der IT-Branche. Mein Business-Englisch ist mittlerweile solide, aber jetzt stellt sich mir die Frage: Ist es sinnvoll, auch Französisch zu lernen? Viele unserer europäischen Meetings finden auf Englisch statt, aber ab und zu hätte ich gerne ein paar solide Business-Phrasen parat – einfach um professioneller zu wirken und nicht immer nur auf Englisch angewiesen zu sein.

Mein Problem: Ich habe kaum Zeit für ellenlange Kurse. Mein Alltag ist vollgepackt mit Meetings und Deadlines. Kurz und effizient muss es sein. Ich bin 40+ und habe seit der Schulzeit kein Französisch mehr gesprochen. Realistisch: Kann ich mit 15-20 Minuten am Tag in 3-4 Monaten Business-Französisch auf einem Niveau erreichen, das in Meetings hilft? Oder bin ich da zu optimistisch?

Was hat euch beim Einstieg in eine "Arbeits-Sprache" geholfen? Welche Lernmethoden funktionieren ohne viel Zeitaufwand?


3 Antworten
Werner48
Beiträge: 0
(@werner48)
New Member
Beigetreten: Vor 4 Wochen

Kurz: Ja, realistisch für dich. Ich lern gerade mehrere Sprachen von vorne und hab gmerkt – wenn du ein klares Ziel hast wie "Business-Meetings", dann brauchst du weniger Zeit als für General-Englisch damals. Sprachpartner ab Woche 4-5 einbauen, dann klappts.


Antwort
Margit K.
Beiträge: 7
(@margit72)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Hallo Marco! Ich kenn das – nach Jahren Pause bin ich jetzt wieder beim Englisch und Spanisch dabei, und strukturierte Online-Kurse haben mir gewaltig geholfen. Für dich würde ich so eine Kombination empfehlen: Nimm dir eine App wie Babbel oder Mondly, die haben Business-Module. Die sind genau dafür ausgelegt. Dann brauchst du aber zusätzlich noch regelmässiges Sprechen – vielleicht mal einen Muttersprachler auf Tandempartner-Plattformen suchen, nur 2x pro Woche für 20 Minuten. Das verankert es viel besser als nur App-Klopfen. 3-4 Monate ist realistisch, ja. Die erste Hürde ist dabei immer die Aussprache und die ersten echten Sätze – das ängstigt einen am meisten.


Antwort
Karl-Heinz M.
Beiträge: 21
(@mundart_karl_1951)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Marco, da kann ich dir aus meiner Erfahrung ein bisschen erzählen. Ich hab mich lange mit Dialektforschung beschäftigt und bin jetzt eher die Mundarten-Person, aber was ich gelernt hab: Sprache hat immer Muster. Beim Französischen im Business-Kontext – da reichen dir wahrscheinlich 300-400 spezialisierte Vokabeln und vielleicht 20-30 Standard-Redewendungen für Meetings. Das ist weniger als die Leute denken. Mein Rat: Konzentriere dich auf Phrasen statt auf komplette Grammatik. "Je voudrais proposer...", "Pouvez-vous clarifier..." – solche Sachen. Mit 15 Minuten täglich schaffst du das in 3 Monaten locker, wenn du fokussiert bleibst. Vergiss Netflix-Serien für jetzt – reine Verschwendung deiner Zeit.


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