Hi zusammen! Ich bin jetzt seit ein paar Wochen dabei Französisch zu lernen und frage mich ständig, warum meine Sätze so komisch klingen. Ich glaube das liegt daran, dass ich immer versuche die deutsche Wortstellung 1:1 zu übernehmen.
Zum Beispiel sage ich "Je mange souvent des pommes" wenn ich sagen will "Ich esse oft Äpfel". Aber irgendwie klingt das für mich falsch, obwohl es grammatisch stimmen soll laut meinem Lehrbuch.
Oder bei Fragen: "Où tu vas?" statt "Où vas-tu?" - ich denke automatisch an die deutsche Reihenfolge "Wo gehst du hin?".
Jetzt wo der Sommer kommt und ich plane im August nach Südfrankreich zu fahren, möchte ich wenigstens einigermaßen vernünftige Sätze hinkriegen. Mir fällt auf dass ich bei komplexeren Sätzen völlig durcheinander komme.
Kann mir jemand erklären wo die Hauptunterschiede liegen? Gibt es eine Art Grundregel wie man deutsche Sätze "umdenken" kann? Oder muss ich wirklich komplett neu denken lernen?
Danke schonmal!
Das ist völlig normal am Anfang! Ich hatte dasselbe Problem und war auch total frustriert. Der Trick ist wirklich, nicht mehr zu übersetzen sondern französische Satzmuster zu verinnerlichen.
Ein paar Grundregeln: Im Französischen steht fast immer Subjekt-Verb-Objekt, viel starrer als im Deutschen. Adverbien der Häufigkeit (souvent, jamais, toujours) kommen meist zwischen Hilfsverb und Partizip bzw. nach dem konjugierten Verb.
Für deinen Urlaub: Üb einfache Standardsätze auswendig, ohne zu übersetzen. "Je voudrais...", "Où se trouve..." etc. Das hilft mehr als Grammatikregeln zu pauken. Mit der Zeit entwickelst du ein Gefühl dafür.