Hallo zusammen,
ich lerne jetzt seit ein paar Wochen Dänisch und stoße immer wieder auf das gleiche Problem: Die Aussprache klingt bei mir, gelinde gesagt, katastrophal. Besonders der Stød (dieser komische Glottalverschluss) macht mir das Leben schwer, und ich frage mich langsam, ob ich da überhaupt jemals rankommen werde.
Mein eigentliches Ziel ist ein Urlaub in Dänemark nächsten Sommer – wir planen gerade grob die Route entlang der Westküste und ich würde gerne zumindest grundlegende Alltagssituationen auf Dänisch hinbekommen. Also einkaufen, nach dem Weg fragen, im Restaurant bestellen, sowas in der Richtung.
Jetzt frage ich mich: Wie wichtig ist es wirklich, die Aussprache von Anfang an möglichst korrekt zu üben? Oder sollte ich lieber erstmal Vokabeln und einfache Sätze aufbauen und mich mit der Aussprache später beschäftigen? Ich lese immer wieder, dass Dänisch eine der schwierigsten Aussprachen überhaupt hat, auch für andere Skandinavier. Das macht mich ein bisschen unsicher, ob der Aufwand, den ich da reinstecke, überhaupt sinnvoll ist.
Hat jemand Erfahrungen damit, wie tolerant Dänen eigentlich gegenüber schlechter Aussprache von Ausländern sind? Ich will niemanden beleidigen oder wirken wie jemand, der sich keine Mühe gibt – aber ich will auch nicht monatelang nur Laute üben und dabei kaum vorankomme.
Danke schon mal!