Also ich hab das mit Englisch so ähnlich erlebt, bevor ich angefangen hab Spanisch zu lernen. Und ich muss sagen: Zu früh ist besser als nie anfangen. Der Tandempartner weiß ja, worauf er sich einlässt – wenn du ehrlich bist.
Wenn ich mir anschaue wie ich selbst vorgegang bin bei Englisch (da hab ich das auch mal beschrieben), hab ich festgestellt: Echte Menschen motivieren einfach anders als jede App. Man will nicht vor jemandem schlecht dastehen, das spornt an.
Also mein Rat: Einfach machen. Schlimmstenfalls merkst du, dass es noch zu früh war, und wartest noch einen Monat. Aber probiert haben lohnt sich.
Ich hab selbst Tandem-Erfahrung gesammelt, unter anderem für Norwegisch, und was ich dir sagen kann: Der Erfolg hängt weniger vom Sprachniveau ab als davon, wie gut die Chemie mit dem Partner stimmt.
Ich hab Tandem-Partner erlebt, die super geduldig waren und bei Anfängern wirklich Spaß dran hatten, langsam anzufangen. Und ich hab welche erlebt, die nach zwei Gesprächen das Interesse verloren haben weil sie sich eher einen fortgeschrittenen Austausch gewünscht hätten. Das ist keine Frage des Niveaus, sondern der Erwartungen.
Mein Tipp: Schreib in dein Profil oder deine erste Nachricht ganz klar rein, dass du absoluter Anfänger bist und erstmal kurze, strukturierte Gespräche magst – vielleicht 10 Minuten Spanisch, 10 Minuten Deutsch. So filtert sich das von selbst aus.
Für den Septemberurlaub ist das übrigens ne super Idee – nicht nur wegen der Sprache, sondern auch für Insidertipps zum Reiseziel. Da bekommst du mehr als in jedem Reiseführer.