Hallo zusammen,
bevor ich mich fulltime auf Schwedisch stürze, würde ich gerne wissen: Ist Norwegisch vielleicht der schnellere Einstieg? Ich arbeite im Projektmanagement und habe ehrlich gesagt nicht viel Zeit zum Lernen – eher 30 Minuten täglich, wenn überhaupt.
My Gedanke: Falls Norwegisch "einfacher" sein sollte, könnte ich vielleicht in 2–3 Monaten schneller Fortschritte sehen und bleibe motiviert. Später kann ich ja immer noch auf Schwedisch wechseln, oder? Die Sprachen sind sich ja relativ ähnlich.
Was spricht für die eine oder andere Sprache, wenn man nur wenig Zeit hat? Gibt es Sprachspiele oder Lernmethoden, die beim Vergleich helfen? Ich bin neugierig auf eure Erfahrungen.
Danke!
Da muss ich dich sanft kritisieren, Marco: Die Vorstellung, man könne zwischen Schwedisch und Norwegisch einfach so hin- und herwechseln und spart dadurch Zeit – das ist eins der klassischen Mythen. Beide Sprachen brauchen konzentriertes, nachhaltiges Lernen. Nach 20 Jahren Spracherfahrung weiß ich: Schnelle Erfolge durch Sprachenwechsel führen letztlich zu Durcheinander. Besser: Eine Sprache gründlich, die andere später. Investiere deine 30 Minuten lieber konsistent in eine Sprache.
Interessante Frage. Ich selbst arbeite gerade an Norwegisch – hatte früher schon Dänisch gelernt und bin jetzt bei Norwegisch. Ehrlich gesagt: Beide sind ähnlich genug, dass die Unterschiede nicht riesig sind, aber Norwegisch wirkt aussprachlich etwas direkter für mich. Vielleicht liest du auch mal meinen alten Thread zu B1 Norwegisch in 6 Monaten ohne Kurs – da geht es auch um realistische Zeithorizonte. Mit 30 Min täglich ist das knapp, aber machbar, wenn du fokussiert bleibst.