Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei, parallel Schwedisch, Dänisch und Niederländisch zu lernen, und nutze dafür viel Sprachentandems und Reisen. Das funktioniert bisher ganz gut, aber jetzt möchte ich auch Deutsch intensiver angehen.
Mein Problem: Bei meinen Tandempartnern merke ich, dass sie oft sehr umgangssprachlich sprechen – Sätze werden abgekürzt, es gibt viele Füllwörter, und manchmal verstehe ich einfach nicht, wie das zu dem passt, was ich im Lehrbuch lerne. Gleichzeitig sehe ich, dass die nordischen Sprachen, die ich lerne, auch große Unterschiede zwischen formeller und informeller Sprache haben.
Meine Frage: Sollte ich mich am Anfang auf korrektes Hochdeutsch konzentrieren und erst später die Umgangssprache dazunehmen? Oder ist das kontraproduktiv, wenn ich sowieso viel mit echten Deutschen spreche? Wie habt ihr das gelöst? Gibt es einen bestimmten Punkt, ab dem der Wechsel zwischen beiden Varianten natürlicher wird?
Freue mich auf eure Erfahrungen!