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Umgangssprache beim Tandem lernen – hilft das oder verwirrt es am Anfang?

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Thomas B.
Beiträge: 0
Themenstarter
(@t-bergmann)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten
[#84]

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, parallel Schwedisch, Dänisch und Niederländisch zu lernen, und nutze dafür viel Sprachentandems und Reisen. Das funktioniert bisher ganz gut, aber jetzt möchte ich auch Deutsch intensiver angehen.

Mein Problem: Bei meinen Tandempartnern merke ich, dass sie oft sehr umgangssprachlich sprechen – Sätze werden abgekürzt, es gibt viele Füllwörter, und manchmal verstehe ich einfach nicht, wie das zu dem passt, was ich im Lehrbuch lerne. Gleichzeitig sehe ich, dass die nordischen Sprachen, die ich lerne, auch große Unterschiede zwischen formeller und informeller Sprache haben.

Meine Frage: Sollte ich mich am Anfang auf korrektes Hochdeutsch konzentrieren und erst später die Umgangssprache dazunehmen? Oder ist das kontraproduktiv, wenn ich sowieso viel mit echten Deutschen spreche? Wie habt ihr das gelöst? Gibt es einen bestimmten Punkt, ab dem der Wechsel zwischen beiden Varianten natürlicher wird?

Freue mich auf eure Erfahrungen!


1 Antwort
Marcel K.
Beiträge: 34
(@vocabmaster34)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 5 Monaten

Interessante Frage! Ich hab ähnliche Erfahrungen gemacht, als ich angefangen habe, mit internationalen Kollegen auf Englisch zu kommunizieren. Mein Tipp: Konzentrier dich auf die Grundlagen – also korrekte Grammatik und Satzstrukturen – und lass die Umgangssprache nebenbei einfach passiv mit einfließen. Das, was du vom Tandempartner hörst, wird sich mit der Zeit automatisch in dein passives Verständnis einprägen, ohne dass du dich damit extra auseinandersetzen musst. In meinem Fall hat mir die systematische Arbeit mit Struktur am meisten gebracht – und die Umgangssprache kam dann einfach von selbst dazu. Bei dir könnte es ähnlich sein, wenn du mit Grammatik startest und die Tandemtreffen als Ergänzung siehst.


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