Liebe Community,
ich bin seit meiner Rente begeistert von Sprachapps und merke dabei immer wieder: Wenn ich Deutsch höre – sei es in Serien, Podcasts oder von Besuchern – klingt es oft ganz anders als das, was ich in den Apps lerne. Die Leute sagen "is mir schnuppe" statt "ist mir gleichgültig", verschlucken Silben, und überhaupt...
Meine Frage: Sollte ich als Anfängerin mit Hochdeutsch und formalen Strukturen starten, um ein solides Fundament zu schaffen? Oder ist es klüger, parallel auch die Umgangssprache kennenzulernen, damit ich im echten Leben mitkomme?
Mich fasziniert ja generell, wie unser Gehirn mehrere Sprachebenen gleichzeitig verarbeitet. Ist das beim Deutschlernen auch so – oder verwirrt das am Anfang nur unnötig?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Haha, Hildegard, bei mir is es so: Schwedisch, Spanisch, Niederländisch parallel – und ich sag dir, strukturiertes Hochdeutsch ZUERST, dann Umgangssprache. Die ersten 500 Wörter brauchst du sauber, sonst verwirrt dich jede Variation. Mein praktischer Tipp: App + echte Unterhaltungen – beim Einkaufen, mit Bekannten. Das ist die beste Mischung für Anfänger wie dich!