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Dänisch als Späteinsteiger – wie viel Zeit muss ich realistisch einplanen?

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Werner K.
Beiträge: 15
Themenstarter
(@werner68)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#45]

Guten Tag an alle hier im Forum,

ichdem ich mich seit meiner Pensionierung intensiver mit Sprache und Literatur beschäftige – hauptsächlich auf Französisch, wobei Proust mich schon so manche Nacht wach gehalten hat –, verspüre ich nun eine gewisse Neugier auf das Dänische. Ein Freund hat mir kürzlich eine Übersetzung von Kierkegaard nahegebracht, und ich muss gestehen, dass mich der Gedanke reizt, irgendwann das Original zu lesen.

Nun bin ich kein junger Mann mehr, und ich frage mich, ob meine Erfahrung mit dem Sprachenlernen – Französisch habe ich einst in der Schule gelernt und dann jahrzehntelang gepflegt – mir beim Dänischen hilft oder ob das eine völlig andere Angelegenheit ist.

Konkret würde mich interessieren: Wie viel Zeit investiert man realistischerweise, bevor man erste literarische oder philosophische Texte zumindest annähernd verstehen kann? Ich denke nicht an Konversation für Urlaubszwecke, sondern eher an ein tieferes Textverständnis. Ich habe täglich etwa eine bis anderthalb Stunden zur Verfügung und bin durchaus bereit, methodisch vorzugehen.

Ist das für jemanden in meiner Situation überhaupt ein erreichbares Ziel, sagen wir innerhalb von ein bis zwei Jahren? Ich wäre dankbar für ehrliche Einschätzungen, gerne auch skeptische. Im Sommer habe ich ohnehin etwas mehr Zeit.

Mit freundlichem Gruß,
Werner K.