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Türkisch als Zweites Projekt: Lernen im Rentenalter – eure Erfahrungen?

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Renate_1958
Beiträge: 0
Themenstarter
(@renate_1958)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Tag
[#54]

Hallo zusammen,

ich bin gerade in meiner Rente angekommen und habe endlich Zeit für meine Sprachleidenschaft entdeckt! Seit einem halben Jahr lerne ich Italienisch von Grund auf und es macht mir unheimlich viel Spaß. Jetzt reizt mich auch Türkisch sehr – nicht unbedingt um zu reisen, sondern weil ich die Sprache faszinierend finde und die kulturelle Seite dahinter verstehen möchte.

Meine Frage: Ist es sinnvoll, neben Italienisch auch noch Türkisch anzufangen? Brauche ich da eine ganz andere Herangehensweise, weil die Sprachen sich völlig unterscheiden (Türkisch ist ja ural-altaisch, Italienisch romanisch)? Und welche Methoden haben bei euch funktioniert – besonders für jemanden, der im dritten Lebensabschnitt noch anfängt und keine Eile hat, dafür aber gerne strukturiert und gründlich lernt?

Ich bin offen für vieles: Kurse, Selbststudium, Schreiben, Sprechen... Hauptsache es macht Sinn.

Freue mich auf eure Tipps!


1 Antwort
Thomas B.
Beiträge: 19
(@t-brenner)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Renate, das ist eine gute Frage – und ja, Türkisch ist strukturell eine ganz andere Herausforderung als Italienisch. Mein Tipp: Vergiss die ganzen populären Apps wie Duolingo für den Anfang. Das ist Gamification, keine echte Spracharbeit.

Stattdessen würde ich dir raten, schon früh mit strukturiertem Schreiben anzufangen. Schreib regelmäßig kleine Texte auf – Notizen, Tagebucheintrag, egal wie kurz. Das zwingt dich, die Grammatik wirklich zu durchdenken, nicht nur zu tappen. Und sobald du ein paar Wochen hast, suche dir jemanden zum Sprechen – ob online oder lokal. Echte Konversation ist das, was dir langfristig etwas bringt.

Das hat bei mir für Spanisch und Polnisch funktioniert, siehe meine früheren Posts. Viel Erfolg!


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