Hallo zusammen,
ich teste gerade verschiedene Lernmethoden für Türkisch und bin dabei auf ein spannendes Problem gestoßen: Wie kann ich das Gelernte auch mit meinen Kindern in den Alltag integrieren? Momentan vergleiche ich Anki und Duolingo für den Vokabelaufbau, aber das funktioniert bei mir alleine am Schreibtisch – sobald die Kinder dabei sind, wird's chaotisch.
Ich weiß aus meinen Tests mit anderen Sprachen, dass kontinuierliche Wiederholung der Schlüssel ist. Aber wie macht man das, wenn man gleichzeitig noch Pausen machen muss, weil die Kleinen ungeduldig werden? Gibt es bewährte Methoden, um Türkisch spielerisch in den Familienalltag zu packen – beim Essen, im Auto, beim Spielen?
Auch interessiert mich: Welche systematischen Ansätze haben bei euch funktioniert? Einfach drauf los oder besser strukturiert planen?
Freue mich auf eure Erfahrungen!
Hallo Markus, ich hab bei meinen Enkeln gemerkt: Sprachfilme sind auch für jüngere fantastisch. Wir schauen zusammen türkische Kinderserien – die Sprache ist einfacher und wiederholend, die Kids sehen Bilder dazu. Sogar meine Enkel lernen so ein paar Wörter. Beim Abendessen frag ich sie dann: "Welche Tiere habt ihr gesehen?" – schon wird's zum Spiel statt zur Lernstunde.
Ehrlich gesagt würde ich die Frage umdrehen: Was ist denn das Ziel? Sollen die Kinder wirklich Türkisch lernen, oder geht es dir eher darum, dass sie die Sprache kennenlernen? Das ist ein großer Unterschied. Wenn die Kinder tatsächlich lernen sollen, brauchst du strukturierte Methode – nicht nur Spielchen. Wenn's nur ums Exposé geht, dann spielerisch. Aber beides gleichzeitig zu vergleichen (wie Anki vs. Duolingo) wird schwierig.