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Polnisch als dritte Fremdsprache – lohnt sich ein strukturierter Kurs?

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WandererProfi55
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(@wandererprofi55)
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Beigetreten: Vor 2 Wochen
[#39]

Hallo zusammen,

nach Jahren mit Spanisch und Portugiesisch überlege ich jetzt ernsthaft, Polnisch anzugehen. Der Hintergrund: Meine zukünftigen Nachbarn in der Wohngegend, wo ich den Ruhestand plane, sind zu einem guten Teil polnischstämmig, und ich finde es schlicht unhöflich, wenn man nicht wenigstens die Grundlagen beherrscht. Außerdem hat mich das Sprachenlernen an sich gepackt – wer einmal mit einer romanischen Sprache angefangen hat, will irgendwann auch mal was anderes ausprobieren.

Nun ist Polnisch für jemanden mit meinem Hintergrund aber ein anderes Kaliber. Bei Spanisch und Portugiesisch konnte ich auf viele Gemeinsamkeiten setzen, die Aussprache war nach kurzer Zeit intuitiv, und die Grammatik hatte eine gewisse Verwandtschaft zum Deutschen. Bei Polnisch fehlt mir dieses Gefühl komplett. Die Sonderzeichen, die Aussprache, die Fälle – das klingt alles nach mehr Systematik als ich bisher brauchte.

Meine Frage: Ist für jemanden mit Lernerfahrung aber ohne slawischen Sprachhintergrund ein echter Kurs (Volkshochschule o.ä.) sinnvoller als Selbststudium? Oder reicht es, mit guten Materialien selbst einzusteigen, wenn man diszipliniert vorgeht? Ich kenne das Prinzip der DELE-Vorbereitung ganz gut – da braucht man Struktur. Gilt das für Polnisch noch mehr?

Wäre dankbar für Erfahrungen von Leuten, die ähnliches schon ausprobiert haben. Der Sommer wäre eigentlich ein guter Zeitpunkt zum Starten.

Viele Grüße, Klaus


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