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Norwegisch-Anfang: Brauche ich erst Grammatik oder lieber sofort sprechen?

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DataNerd_1981
Beiträge: 1
Themenstarter
(@datanerd_1981)
New Member
Beigetreten: Vor 2 Tagen
[#48]

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, mein Sprachenportfolio zu erweitern – neben Dänisch, Türkisch und Polnisch interessiert mich jetzt auch Norwegisch. Allerdings merke ich bei meinem systematischen Vergleich verschiedener Lernmethoden (gerade teste ich Anki gegen Duolingo), dass ich für Norwegisch noch keine klare Strategie habe.

Meine Frage: Sollen Anfänger sich erst mit den Grundlagen der Satzstruktur und Grammatik auseinandersetzen, bevor sie versuchen, tatsächlich etwas zu sagen? Oder ist es effizienter, sofort mit praktischen Sätzen zu starten und die Grammatik eher nebenbei zu lernen?

Ich arbeite im Projektmanagement und mag strukturierte Ansätze – aber ich will auch nicht in einer Grammatik-Falle steckenbleiben, während ich noch gar nicht sprechen kann. Wie habt ihr das angegangen? Welche ersten Sätze haben euch am meisten gebracht, und wie viel Grundwissen braucht man dafür wirklich?

Danke für eure Erfahrungen!


1 Antwort
Andreas K.
Beiträge: 39
(@andreas82)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Gute Frage. Aus meinen Jahren im internationalen Vertrieb kann ich dir sagen: Die Balance ist entscheidend. Ich habe immer mit praktischen Sätzen angefangen – "Hei, hvordan har du det?", "Jeg heter Andreas" – und dann erst die Grammatik dahinter verstanden. Das macht die Grammatik weniger abstrakt.

Für Norwegisch speziell: Die Satzstellung ist dem Deutschen ähnlich, das ist ein großer Vorteil. Mein Tipp wäre, zuerst etwa 20–30 alltägliche Sätze auswendig zu lernen und parallel die Grundstruktur zu verstehen. Dann erst systematisch erweitern. Das hat mir beim Französisch auch geholfen – die Geschichte einer Sprache hilft manchmal mehr als eine Grammatiktabelle.


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