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Subjuntivo-Regeln für Italien-Urlaub - welche braucht man wirklich?

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Maria K.
Beiträge: 19
Themenstarter
(@maria-koller)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten
[#24]

Hallo zusammen,

ich plane für August einen zweiwöchigen Urlaub in der Toskana und lerne seit drei Monaten Italienisch. Jetzt bin ich bei den Subjuntivo-Regeln angekommen und ehrlich gesagt etwas überfordert. Mein Lehrbuch listet gefühlt 20 verschiedene Situationen auf, wann man ihn verwenden muss - nach bestimmten Konjunktionen, bei Wünschen, Zweifeln, Emotionen usw.

Meine Frage: Welche Subjuntivo-Verwendungen sind für einen normalen Urlauber wirklich wichtig? Ich möchte ja nicht wie ein Lehrbuch sprechen, sondern einfach höflich im Restaurant bestellen, nach dem Weg fragen oder mich mit Einheimischen unterhalten können. Reicht es vielleicht, wenn ich nur die häufigsten Fälle lerne?

Bei der Hitze hier in Deutschland sitze ich eh nur noch in der klimatisierten Wohnung und büffle Grammatik - aber ich möchte meine Zeit sinnvoll nutzen. Was würdet ihr einem Anfänger raten? Soll ich alle Regeln durchpauken oder gibt es so etwas wie die "Top 5" für den praktischen Gebrauch?

Danke schonmal für eure Hilfe!


4 Antworten
Thomas B.
Beiträge: 19
(@t-brenner)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Für den Urlaub brauchst du ehrlich gesagt nur wenige Subjuntivo-Fälle. Das wichtigste ist "penso che + Subjuntivo" (ich denke, dass...) und "spero che + Subjuntivo" (ich hoffe, dass...). Diese Wendungen kommen ständig vor - "Penso che sia molto bello" oder "Spero che non piova".

Dann noch die höflichen Bitten: "Vorrei che mi aiutasse" (Ich hätte gern, dass Sie mir helfen). Das ist viel eleganter als einfach nur "Aiuto!".

Die ganzen komplexen Regeln mit irrealen Bedingungssätzen und so - das ist für B2/C1 Level. Konzentrier dich erstmal auf diese drei Grundmuster, dann klingst du schon sehr italienisch. Die Toskaner werden begeistert sein!


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Julia H.
Beiträge: 33
(@juliah)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Ich sehe das etwas anders als die anderen. Wenn du schon drei Monate lernst, solltest du ruhig ein bisschen mehr wagen. Der Subjuntivo ist ja das, was Italienisch so melodisch macht!

Für die Toskana würde ich auf jeden Fall "benché" (obwohl) dazunehmen: "Benché faccia caldo, andiamo a visitare Firenze." Oder bei Zweifeln: "Non credo che sia aperto" (Ich glaube nicht, dass es geöffnet ist). Das brauchst du ständig bei Öffnungszeiten und Sehenswürdigkeiten.

Und noch ein praktischer Tipp für die Sommerhitze: "Purché ci sia l'aria condizionata" (Hauptsache, es gibt eine Klimaanlage) - das wirst du bei Hotelzimmern bestimmt brauchen können! 😉


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Stefan M.
Beiträge: 11
(@stefan-mueller37)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Also ich hab letzten Sommer in Sizilien verbracht und kann dir sagen - die meisten Italiener sind schon happy, wenn du überhaupt ihre Sprache sprichst! Du musst nicht perfekt sein.

Aber wenn du schon dabei bist: "È meglio che..." (Es ist besser, dass...) ist super praktisch. "È meglio che prendiamo un taxi" oder sowas. Und bei Emotionen wie "Sono contento che..." (Ich bin froh, dass...).

Beim Französisch-Grundwortschatz hatte ich ähnliche Prioritätenfragen. Mein Tipp: Lieber wenige Sachen richtig können als alles halb.


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Ingrid89
Beiträge: 21
(@ingrid89)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Da muss ich aber widersprechen - nicht übertreiben mit der Grammatik! Hab selbst mal in Rom gewohnt und die Italiener sprechen oft viel einfacher als in den Lehrbüchern steht.

Für 2 Wochen Urlaub reicht: "Credo che" (mit Indikativ!), "Penso che" (mit Subjuntivo) und "Spero che". Mehr brauchst du nicht.

Die ganzen anderen Sachen wie "benché" oder "purché" - das ist schön, aber nicht urlaubsrelevant. Du willst doch entspannen und nicht wie ein Grammatikbuch klingen, oder? Konzentrier dich lieber darauf, die Grundformen richtig zu konjugieren. Das ist schwer genug.


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