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Business-Deutsch neben Vollzeitjob lernen – wie strukturiere ich das?

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Lara K.
Beiträge: 29
(@larak92)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Ich arbeite auch in einem internationalen Umfeld und kenn das Gefühl, dass man abends eigentlich schon durch ist, aber trotzdem noch was fürs Sprachlernen tun will. Was bei mir wirklich hilft: Englische Meetings oder Präsentationen aktiv nachbereiten – also nicht nur abhaken, sondern 5 Minuten drüber nachdenken was man besser hätte formulieren können.

Für Business-Deutsch konkret: Ich würd empfehlen, echte formelle Mails aus dem Arbeitsalltag als Übungsmaterial zu nehmen. Man liest die sowieso, also ist es kein extra Zeitaufwand. Dabei einfach auf Formulierungsmuster achten – wie werden Absagen höflich verpackt, wie beginnt man einen formellen Bericht, etc.

Noch was zur Parallelstrategie: Ich persönlich finde es anstrengend, zwei Sprachen gleichzeitig aktiv zu pushen. Ich schaue abends Netflix auf Englisch, das ist eher passiv und kostet wenig Energie – so was könnte man auch für Deutsch einbauen, also deutsche Serien oder Podcasts die sich halb nebenbei konsumieren lassen. Das Hörverständnis für formelle Register trainiert sich da tatsächlich mit.


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Marco K.
Beiträge: 30
(@marco91)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Aus IT-Consultant-Perspektive würde ich klar sagen: Strukturiere deinen Lernaufwand wie ein Projekt. Klingt banal, macht aber einen riesigen Unterschied. Definiere messbare Teilziele – z.B. 'in 6 Wochen kann ich ein formelles Anschreiben auf C1-Niveau verfassen' – und richte deine Ressourcen danach aus.

Bei Business-Deutsch speziell empfehle ich Plattformen, die gezielt auf professionelle Schreibkompetenz ausgelegt sind, nicht allgemeine Sprachlern-Apps die auf Touristenphrasen optimiert sind. Der Unterschied ist enorm. Ich hab das bei meinem Spanisch-Lernen gemerkt: generische Apps bringen dich bis B1, aber für echte Geschäftskommunikation brauchst du spezifischeres Material.

Zur Frage zwei Sprachen parallel: Wenn Englisch und Französisch deine Priorität fürs MBA sind, würde ich Deutsch klar als dritten Slot behandeln – also gezielt weniger Energie investieren und eher Erhalt als Aufbau betreiben. Sich zu verzetteln kostet mehr als man spart.


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