Hallo zusammen,
ich lerne gerade gleichzeitig Schwedisch, Dänisch und Niederländisch – und merke, wie diese drei Sprachen sich gegenseitig unterstützen. Viele Strukturen sind ähnlich, das beschleunigt den Lernprozess.
Jetzt überlege ich, ob ich im Herbst auch Türkisch anfangen soll. Ein paar Bekannte haben das versucht und meinen, dass Türkisch völlig anders funktioniert als die europäischen Sprachen, die ich gerade lerne. Das macht mich etwas skeptisch – wird mich das durcheinanderbringen? Profitiere ich von meinen bisherigen Lernstrategien (Tandems, Reisen, aktives Sprechen ab Tag 1) überhaupt noch, oder muss ich komplett umdenken?
Hat jemand Erfahrung damit, mehrere sprachlich sehr unterschiedliche Sprachen gleichzeitig zu lernen? Macht das überhaupt Sinn, oder sollte ich lieber warten, bis ich mit den skandinavischen Sprachen weiter bin?
Freue mich auf eure Einschätzung!
Honestly, die Frage nach "Effizienz" beim Sprachenlernen – glaube ich ehrlich gesagt gar nicht so an die ganzen Konzepte, die im Internet dazu herumgeistern. Ich lerne Spanisch hauptsächlich über Podcasts und echte Musik, und bei mir funktioniert das ohne irgendwelche "optimalen Systeme".
Zum Türkischen: Klar ist das ganz anders strukturiert, aber das ist kein Grund, es nicht zu versuchen. Die Vokalharmonie und das agglutinative System klingt komplizierter als es ist. Wenn du authentisches Material nutzt statt dich in Grammatik-Apps zu verlieren, wirst du schneller vorankommen als mit klassischen Kursen. Deine Reise- und Tandem-Strategie funktioniert da genauso – vielleicht sogar besser, weil du nicht versuchen wirst, alles perfekt zu verstehen bevor du sprichst. Das ist eh Zeitverschwendung.
Mein Tipp: Fang an wenn du Lust hast, lass dich vom theoretischen "Schwierigkeitsgrad" nicht entmutigten.