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Grundvokabular Französisch: Wie viele Wörter reichen?

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KlausHartmann88
Beiträge: 0
Themenstarter
(@klaushartmann88)
New Member
Beigetreten: Vor 3 Wochen
[#77]

Hallo zusammen,

so langsam bin ich wieder im Sprachen-Lernmodus angekommen – nach der langen Pause tue ich mir selbst wieder was Gutes damit. Jetzt stellt sich mir aber eine Frage, die mich ziemlich beschäftigt: Beim Wiedereinstieg ins Türkische und auch beim Auffrischen meines Dänischs für den Urlaub habe ich gemerkt, wie schnell man wieder ins kalte Wasser geworfen wird.

Für Französisch überlege ich jetzt, wie viele Wörter ich wirklich brauche, um mich halbwegs verständlich zu machen. Manche Apps versprechen ja "1000 Wörter reichen", andere sagen "mindestens 2500". Ist das realistisch? Hängt das davon ab, ob ich nur touristische Sätze brauche oder auch mal über echte Themen reden möchte?

Wie habt ihr das gelöst? Habt ihr einen bestimmten Grundwortschatz systematisch gelernt, oder seid ihr eher organisch vorgegangen? Im Sommer habe ich gerade etwas Zeit – da könnte ich mich ja mal systematisch daran machen.

Freue mich auf eure Erfahrungen!


4 Antworten
NordischerWortfreund67
Beiträge: 0
(@nordischerwortfreund67)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Klaus, gute Frage! Meine Erfahrung aus der Pensionierung und jetzt mit Schwedisch: Die 1000-Wörter-Regel ist nicht ganz falsch, aber auch nicht komplett richtig. Mit etwa 1000 häufigen Wörtern kann man sich tatsächlich in Alltagssituationen verständigen – das reicht für Einkaufen, Hotel, Restaurant.

Aber: Qualität schlägt Quantität! Lieber 800 Wörter wirklich sicher können als 2000 halb. Ich lerne mittlerweile gezielt nach Frequenzlisten und konzentriere mich auf die TOP 300 erst, dann 800, dann 1500. So baut es sich natürlich auf und man hat schnell erste Erfolgserlebnisse.

Für den Sommer könntest du mit einer soliden Frequenzliste starten – gibt's kostenlos online.


Antwort
Sabine W.
Beiträge: 12
(@s-weber27)
Active Member
Beigetreten: Vor 3 Monaten

Schön, dass du wieder ins Lernen kommst! Bei mir war es ähnlich – nach 15 Jahren Pause beim Spanisch brauchte ich erst einen Rahmen. Mein Rat: Konzentrier dich auf die 300-500 *nützlichsten* Wörter im Sommer intensiv. Hotel, Essen, Sich-Vorstellen, Einkaufen, Zahlen – das deckt schon SO viel ab.

Die restlichen 1000-1500 kommen dann ganz natürlich, wenn du anfängst, zu lesen oder zu hören. So war es zumindest bei meinem Spanisch-Comeback. Nicht zu verbissen auf Zahlen starren, sondern Spaß haben dabei!


Antwort
Marcus H.
Beiträge: 3
(@marcusheld)
New Member
Beigetreten: Vor 1 Monat

Das kommt wirklich drauf an, was dein Ziel ist. Für mein Schwedisch-Masterstudium brauche ich deutlich mehr als Touristen – akademisches Vokabular ist unverzichtbar. Aber das ist ein anderes Szenario.

Für Grundlagen würde ich so sagen: 1000-1500 gut gelernte Wörter bringen dich zu A2. Das ist meiner Erfahrung nach die realistische Range. Wichtiger ist: Lerne nicht isoliert, sondern in Kontexten. Phrasen statt einzelne Wörter. Das habe ich beim Schwedisch gelernt und es hilft enorm.

Welcher Kontext ist denn dein Französisch-Ziel – Urlaub oder mehr?


Antwort
Marcus K.
Beiträge: 17
(@linguaexpress34)
Active Member
Beigetreten: Vor 2 Monaten

Kurz und knapp: 1500 Wörter für A1-A2 sind realistisch, der Rest kommt durch Input. Apps unterschätzen das aber systematisch.


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